028 - Im Gespräch mit Doris Zander - Einfach machen und dem Leben vertrauen

Shownotes

Wenn Du spürst, dass da noch mehr in Dir steckt – mehr Leben, mehr Tiefe, mehr Ausdruck – dann wird Dich dieses Gespräch berühren.

In dieser Folge spreche ich mit Doris Zander, Filmproduzentin mit jahrzehntelanger Erfahrung und einer beeindruckenden Lebensreise. Doch es geht um weit mehr als die Filmwelt. Es ist eine Einladung, Deinem inneren Ruf wieder zuzuhören.

Doris erzählt von Umwegen, Zweifeln und Momenten, in denen sie einfach losgegangen ist – ohne zu wissen, ob es funktionieren wird. Genau darin liegt ihre kraftvolle Botschaft: Du musst nicht alles vorher wissen. Du darfst Dich bewegen, ausprobieren und vertrauen.

Besonders berührend ist, wie sie über ihre „magischen Momente“ spricht“ – Augenblicke, in denen plötzlich alles zusammenkommt und Du spürst: Genau dafür bin ich hier. Sie entstehen nicht durch Kontrolle, sondern durch Hingabe und den Mut, Deinen eigenen Weg zu gehen.

Dieses Gespräch erinnert Dich daran, Deiner inneren Stimme zu vertrauen – auch wenn Zweifel da sind.

Und vielleicht ist genau jetzt der Moment für Dich, auch einfach zu machen.

Mehr zu Doris und ihren Filmen kannst Du hier erfahren. Und hier kommst Du zum Trailer von dem Dokumentarfilm, den Doris während des Gesprächs erwähnt.

Folge mir gern auf Instagram und lass' mir einen Kommentar zu dieser Folge da.

Oder schreibe mir eine Email und erzähle mir, wie Dir die Podcastfolge gefallen hat. Empfehle den Podcast auch super gerne weiter. Bitte schreibe mir auch eine Rezension und verteile ein paar Sternchen. Vielen lieben Dank!

Wenn Du keine Folge verpassen möchtest, dann abonniere diesen Podcast.

Und wenn Du gerade beruflich unzufrieden bist oder irgendwo in Deinem Leben feststeckst und Du mehr Leichtigkeit und inneren Frieden in Deinem Alltag suchst, dann schau doch gerne mal auf meiner Webseite vorbei und buche Dir ein unverbindliches, kostenfreies Erstgespräch. Und wir schauen dann gemeinsam, wie ich Dich unterstützen kann. Gerne kann ich auch ein Human Design Reading für Dich machen. Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Alles Liebe.

Deine Katrin

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu meinem Podcast Herzwegweiser.

00:00:06: Der Podcast für alle, die sich danach sehen ihrer inneren Stimme wieder mehr zuzuhören und ihr zu folgen!

00:00:13: Ich bin Katri

00:00:13: Nice

00:00:14: von NICE Coaching, Transmissionscoach für berufliche Erfüllung und Lebensglück.

00:00:19: Ich begleite Menschen, die in ihrem Job oder Leben feststecken dabei, wieder zu sich selbst zurückzufinden – zu ihrem wahren Kern, zu dem was sie wirklich erfüllt.

00:00:30: In diesem Podcast spreche ich mit inspirierenden Menschen, die nach Umwegen oder Sackgassen auf ihrem Lebensweg den Mut gefunden haben hier im Herzen zu folgen.

00:00:40: Sie erzählen hier ihre ganz persönliche Geschichte offen ehrlich berührend.

00:00:46: Diese Gespräche machen

00:00:47: Mut

00:00:48: denn sie zeigen es lohnt sich dem eigenen Herzen zur Vertrauen und der inneren Stimme zu folge.

00:00:54: Lass dich inspirieren und freu dich mit mir auf meinen heutigen Gast!

00:01:24: Mein heutiger Gast ist Doris Zander.

00:01:27: Herzlich willkommen, liebe Doris in meinem Podcast Herzweigweiser!

00:01:31: Es ist mir eine große Ehre, dass du dir die Zeit genommen hast.

00:01:36: Vielen Dank, Katrin.

00:01:37: Bin gerne da.

00:01:38: Danke schön Meine liebe Doris, wie ich das mit allen meinen Gästen mache würde ich dich bitten, dich erst einmal kurz vorzustellen den Zuhörern und Zuhörenden zu erzählen.

00:01:50: Wer du so bist was du so machst und was man sonst noch über dich wissen sollte?

00:01:56: Ja!

00:01:57: Das ist im fortgeschrittenen Alter eine ganze Menge.

00:02:01: Um es jetzt erstmal so auf den Punkt zu bringen, ist das?

00:02:07: ich bin alt und mache seit, ich glaube in zwischen neun, dreißig Jahren produziere ich Filme, Fernsehfilme.

00:02:17: Ich bin bekennende Fernsehe-Filmproduzentin.

00:02:20: Das ist sozusagen mein Aushängeschild oder meine Berufung der ich folgen konnte, durfte.

00:02:28: Ich habe sehr viele Filme gemacht, überwiegend für AID und ZDF.

00:02:33: Das ist immer zur Primetime, das heißt immer im Jahr zwanzig fünfzehn.

00:02:37: Ich hab ab und zu auch eine Dokumentation zu einem Thema dann produziert.

00:02:42: Das war wenn ich systemrelevante Filme machte.

00:02:46: Also die die Gesellschaft betreffen, da habe ich einen Film über ne... ...sehr schönen Film über eine Hebamme gemacht und dann habe ich dazu dann auch noch ein Doku gemacht.

00:02:57: So was läuft dann ganz gut, also das mache ich nur ab und zu.

00:03:00: Also ich bin jetzt keine Dokumentarfilmerin sondern wirklich stehe für Fiction und ich stehe um humorvolle Filme, für dramatische Filme aufregende Familienfilme.

00:03:15: aber wenig Krimi habe ich in meinem Leben gemacht.

00:03:19: dass langweilt mich leider zutiefst.

00:03:21: also wenn irgendwo ein Satz fällt Wo waren Sie gestern Nacht?

00:03:25: Oder wann haben sie die Diagnose, an was ist der verstorben oder getötet worden.

00:03:32: Keine ertrag ich nicht, schalte ich oben bin ich weg.

00:03:35: So habe ich sozusagen meine Nische treu geblieben, obwohl ich den Krimi im Spreewald... Da hab' ich zu Anfang mit einem Kollegen zusammen dem Wolfgang Esser, da habe ich mal drei Filme produzieren dürfen Und dann waren das aber auch keine klassischen Krimis, also keine Houdanets.

00:03:56: Wer war der Mörder?

00:03:57: Sondern Filme die eher so von der Figur her kommen.

00:04:02: Also warum ist jemand zum Mördermörderen geworden oder was war deren Motivation?

00:04:09: wo stand diese Figur?

00:04:10: und da sind ja kleine Psychogramme geworden, die aber richtig gut kamen.

00:04:17: Ich mag eigentlich auch immer noch ganz gerne den Spreewald Krimi, der ist und er hebt sich ab.

00:04:23: Der ist ein bisschen anders.

00:04:26: Ansonsten habe ich mit den großen Darstellerinnen und Darstellern des Fernsehens der letzten dreißigvierzig Jahre durfte ich produzieren von Götzgeorge bis ihres Bergen, Senta-Berger, Hannelora Elsner die leider verstorben ist, mit der ich auch befreundet war Allerdings eben auch die heutigen jungen Darsteller, Alicia von Rittberg und da gibt es eine ganze Menge oder Jonathan Berlin.

00:04:58: Also ich habe so ein paar, die ich sehr schätze oder ich erfülle mich damit auch Wünsche wenn ich im Film mache und dann überlege ich mir einfach ganz genau wen setze ich darauf?

00:05:08: Oder wen frage ich an?

00:05:09: Und genau!

00:05:11: Dann geht's so der Prozess los.

00:05:14: Also das heißt, du siehst daran.

00:05:15: Ich definiere mich schon noch immer sehr gerne mit meinem beruflichen?

00:05:20: Ja!

00:05:21: Genau und das ist es was mir große Freude macht.

00:05:23: ansonsten bin ich in einem Chor wie du feist.

00:05:29: Wir singen Gospel-Lieder da was einfach eine Bereicherung für mein Leben ist.

00:05:35: also ich mache das wirklich gerne und staune auch da.

00:05:38: wenn wir singen ist es manchmal gibt es so Text oder Melodien, wenn ich da ganz offen bin und angeschlossen bin.

00:05:47: Da fließen Tränen und dann weiß ... hat gar keinen Grund, weißt du gar nicht warum?

00:05:51: Aber da ist sowas Magisches!

00:05:53: Und das haben wir in unserem Chor auch, der ein sehr bunter Chor ist.

00:05:57: Viele Herren, viele Frauen drin und ich mag den sehr.

00:06:02: also ich staune wie schaffe überwiegend, also viel da zu sein.

00:06:09: Also daran merke ich, ich nehme es als ganzen Termin.

00:06:12: Genau und sonst bin ich geschieden.

00:06:15: Ich war zweimal verheiratet, das Abenteuer-Ehe mehrfach erlebt genau und bin ansonsten sehr der Natur verbunden.

00:06:26: Das ist da wo ich meine Kraft ziehe und bin viel im Wald.

00:06:31: So weit erstmal?

00:06:32: Ja, danke schön.

00:06:35: Wir kennen uns ja aus dem Chor, was du gerade eben erzählt hast von Joyful Noise.

00:06:40: Darf man hier jetzt auch nochmal den Namen sagen und ich erlebe dich dort als so eine lebenslustige und wirklich auch spirituelle Frau wie genau, wie du es gesagt hast, dieses dass man dir das anmerkt.

00:06:57: Dass was du singst, dass dir das zu Herzen geht und auch in unseren Gesprächen die wir so zwischendurch immer so geführt haben habe ich das gemerkt und deswegen bin ich sehr glücklich und froh, dass du dich bereit erklärt hast hier im Podcast zu kommen.

00:07:12: Und liebe Doris Du weißt ja der Podcast heißt Herzwegweiser und es geht mir darum Menschen zu interviewen die ihrem Herzen gefolgt sind und sich selbst gefunden haben.

00:07:24: Du bist jetzt, hast du gesagt, altundsechzig?

00:07:27: Und du machst das schon seit neun und dreißig Jahren.

00:07:31: Das ist echt schon eine richtig, richtig lange Zeit und da gucken wir auch gleich auf jeden Fall noch mal hin.

00:07:36: Da möchte ich gerne noch von vielen Sachen erfahren was in deiner Website steht von magischen Momenten.

00:07:44: Da habe ich gedacht also da muss ich unbedingt nochmal reinhaken.

00:07:48: aber vorher würde ich gerne nochmal ganz zurück gehen.

00:07:51: zu der Doris die vielleicht noch nicht so richtig wusste was sie wollte wo es sozusagen angefangen hat.

00:07:59: oder war das schon immer so, dass du gesagt hast ich will Filmproduzentin

00:08:04: werden?

00:08:05: Nein.

00:08:06: Das ist ja dann bei jedem jungen Menschen glaube ich wenn die... Es kommt ein bisschen auch aus Elternhaus an sehen die so ein bisschen wo die Talente sind.

00:08:17: das wäre vielleicht so die ideale Weise.

00:08:19: Oder man selber spürt wie quirlig lebendig man is.

00:08:25: Aber ich wusste erst mal nicht, was ich machen sollte.

00:08:29: Also als ich noch zur Schule gegangen bin habe ich... Ich glaube mit vierzehn haben meine Eltern mal gesagt ach dann lass dich doch mal schon beraten.

00:08:38: Was gibt's denn?

00:08:39: Was ruft ich denn?

00:08:40: und da bin ich mal mit oder fünfzehn Dann bei so einer Berufsberatung gewesen Und das fand ich total schlimm und ernüchternd.

00:08:50: Die hat mir ein Interview geführt und hat gesagt Also ich komme zu dem Schluss, das wäre doch gut wenn sie Drogistin würden.

00:08:57: Und dann habe ich gedacht was meint die?

00:08:59: Also ich hab mich überhaupt nicht gesehen.

00:09:01: gefühlt bin nach Hause gekommen ein Set sich und mein Vater hat gesagt super musst du sowieso weiter zur Schule gehen oder studieren denk mal da drüber nach.

00:09:10: also die haben das war dann ganz klar.

00:09:12: Ich dachte oh Gott in solche Berufe da sehe ich mich überhaupt Nicht am Pothekeren Drogis denn was sieht die denn?

00:09:19: Dann hat mein vater beschlossen Ich mache jetzt mal eine Aufnahmeprüfung bei der Sparkasse.

00:09:27: Ich komme aus Linz am Rhein, da kennt man sich und mein Vater kannte natürlich den Sparkassendirektor.

00:09:34: und dann haben die zwei gesagt ja klar wir waren hier so eine Aufnahmeprüfung für alle.

00:09:38: Da können sie ja mit ihrer Freundin auch mal hingehen.

00:09:40: als war alter waren wir auch noch in der Schule und haben bitte an einer Aufnahme Prüfung teilgenommen.

00:09:45: und da kamen dann so Fragen wie was ist die PLO?

00:09:49: Wer weiß ich bis heute?

00:09:51: Worüber reden die?

00:09:53: Keine Ahnung, guck ich Nachrichten.

00:09:55: Nö interessiert mich alles nicht und dachte nur stell mal vor Ich muss von morgens was weiß ich um neun bis um siebzehn Uhr in einer Sparkasse sitzen Und ich konnte mir einfach nicht vorstellen was daran schön sein sollte.

00:10:08: also es hat uns auch keiner erklärt.

00:10:10: Also auch das war sozusagen die Verlängerung meines Weges.

00:10:14: mach lieber weiter geh studieren Mach irgendwas bloß noch nicht arbeiten Zöger ist hinaus.

00:10:21: Ich vielleicht irgendwann mal weiß, was das sein könnte.

00:10:25: und dann habe ich studiert.

00:10:27: Mein Numus Klauses war jetzt nicht so doller also es lag dann irgendwie bei BWL.

00:10:33: Das ist ein Studium wenn junge Leute das hören.

00:10:36: da kann ich nur sagen immer machen immer mitnehmen Da kriegt man von allem nichts was mit um in Kaufmannischen Jobs sich zurechtzufinden.

00:10:47: Ich hatte dann sozusagen so ein kleines Basic, und das hat mein Vater natürlich auch gut gefallen.

00:10:52: Der hat immer gehofft ich übernehme sein Laden.

00:10:54: Das fand ich aber auch nicht so richtig.

00:10:56: Prickelend!

00:10:57: Ich habe da natürlich in den Ferien gearbeitet.

00:10:59: Aber noch lieber bin ich lieber in die Marmeladenfabrik gegangen weil ich da nämlich eine Mark mehr verdient hab – die Stunde als bei ihm was ihn wiederum imponiert hat?

00:11:12: Was hatte sein Vater fünfen lernen?

00:11:15: Er nannte sich Kaufmännisches Unternehmen.

00:11:19: Er hat immer so unterschiedliche Dinge irgendwann auf den Markt gebracht oder begleitet, also so verkehrsberuhigte Straßen wurden mit Sochaukästen früher bestückt und dann hat er die in all möglichen Varianten hergestellt mit Kollegen Autos nicht mehr durch die Hauptstraße am Markt fuhren, sondern das wurden dann ja Gehwege.

00:11:47: Das war ja früher anders.

00:11:48: Früher bist du im Auto überall durchgekommen.

00:11:50: Es waren ein bisschen Pionier und genau oder auch Wegweise in allen möglichen Varianten kann jetzt auch nicht so spannend.

00:12:01: also da habe ich gemerkt Ich könnte dass diese reine Organisation aber hat mich jetzt auch Nichts gerufen nicht der entspannteste Chef, sag ich mal.

00:12:13: Und dann, ich ihm wahrscheinlich sehr ähnlich nahestehend wäre jetzt auch keine gute Idee gewesen.

00:12:21: und irgendwann ... Ich habe immer gemerkt als ich hab zwei ältere Brüder die waren sind sechs oder sieben Jahre älter mit denen habe ich immer total gerne Musikladen gehört.

00:12:32: also Musik hat mich immer interessiert.

00:12:34: wir haben immer zu Hause getanzt.

00:12:38: Manchmal habe ich im Fernsehen Theaterstücke gesehen, die fand ich lustig.

00:12:42: Ich gebe aber zu das war richtig boulevard also nix anspruchsvolles.

00:12:47: Das war dann so Heidi Kabel und so gedöhnt oder?

00:12:50: Es fand ich dann lustig und die hab' ich da manchmal nachgespielt.

00:12:54: Und die große Show gab es früher am Samstagabend, die wir geguckt haben.

00:12:59: Die fand ich auch gut.

00:13:01: Also ich merkte diese Landschaften, die haben mich mehr angesprochen als irgendwo Verkäuferin oder Ausbildungsjob von Themen, die mich nicht rufen.

00:13:15: Und da hat mein Vater mich auch wirklich bestärkt weil der hat mich überall hingehen lassen wo ich mich beworben habe.

00:13:23: Ich sage mal ein Beispiel... Stürr, der ist Lufthansa.

00:13:30: Ist doch super!

00:13:31: Dann habe ich mich da beworben und dann haben die mich auch eingeladen.

00:13:34: Ich bin jetzt erst einmal von Köln nach Frankfurt geflogen, muss man sich mal vorstellen.

00:13:39: Und war total aufgeregt.

00:13:41: und dann kam ich an und sagten sie sind noch viel zu jung machen Sie mal lieber weiter.

00:13:46: also das nie noch nicht.

00:13:47: und dann sagte mein Vater na wollt du doch keine Saftschubse wert?

00:13:51: Also der hatte immer oder ich dachte Ich werde Zahntechnikerin.

00:13:58: Da kann man auch mit Gold arbeiten und modellieren, das fand ich irgendwie ganz spannend.

00:14:02: Und dann kam ich da auch von dem Gespräch wieder und er hat gesagt super jeden Morgen die Gebisse sehen ist ja auch appetitlich hatte ich auch dachte ich oh nee Dann hat mein Bruder schon beim zdf gearbeitet und hat es mir ermöglicht dass sich bei einem Bei einer Show die geschnitten wurde also entgefertigt wurde Michael Pflegger war damals der Regisseur und genau durfte ich da einen ganzen Tag in einem Schneideraum sitzen, war total begeistert.

00:14:32: Und kam nach Hause und mein Vater sagte super!

00:14:34: Einen ganzen Tag mit komischen Rücken im dunklen Raum sitzen.

00:14:39: Kannst du mir vorstellen?

00:14:40: Trotzdem waren in diesen Themen immer irgendwas drin was mich begeisterte.

00:14:46: Ich habe dann zwar Zweiflung weiter studiert bis ich damit irgendwie fertig war Und hatte dann nur die Themen.

00:14:54: Die hießen wirklich Film und Fernsehen, Musik und Theater... ...und dann habe ich mich einfach auf den Weg gemacht rauszufinden was gibt es da überhaupt für Jobs?

00:15:07: Ja!

00:15:09: Und dann hab' ich... Warte mal, das erste war... Ich hab' eine kleine Show, die auf Tour war begleitet.

00:15:20: Absolut allererste richtige Job war, da habe ich mich bei Ariola beworben hier in Berlin schon als trainee assistant ohne zu wissen was das ist und bin dann mit Musik-Acts oder Gruppen unterwegs gewesen.

00:15:41: Hab die betreut?

00:15:42: Und es war damals Bonnie M Kennt man vielleicht noch, mit denen ich einige Zeit unterwegs war.

00:15:50: Ich habe irre viel erlebt und habe die Welt kennengelernt.

00:15:54: Die waren schon chaotisch und liebevoll und freundlich und anstrengend.

00:16:02: Und da wusste ich nach einer Weile, das kann ich nicht lange machen!

00:16:06: Das ist sehr anstrendend.

00:16:09: Du lebst nur aus dem Koffer.

00:16:10: Ich bin nun nach Hause gekommen um ein neues Zeug irgendwie reinzuschmeißen, wieder loszufahren.

00:16:15: Die waren halt sehr erfolgreich und deshalb musste diese Tour begleitet werden und meine erste Kontakt mit ihnen war dann auch das ich kam und sagte die Tour geht weiter ihr macht nicht Urlaub.

00:16:27: also Frank Faryan hatte beschlossen sie sind so erfolgreich wir brechen die jetzt nicht ab wir verlängern die tour.

00:16:34: also so war mein Einstieg bei denen Und die waren total enttäuscht.

00:16:38: Also für mich war das auch nicht so schön damals, aber ich habe einen schnellen Draht zu allen gefunden.

00:16:43: Ich mochte die Mädels wahnsinnig gern und mit Bobby musste ich mich dann ein bisschen annähernd gebraucht haben.

00:16:52: Da gab es halt viele Abenteuer Aber ich wusste, auf Dauer ist das nix.

00:17:00: Das war sozusagen deine Leidenschaft Musik?

00:17:03: Ja genau da ist die Musik was sich toll fand alles was im Studio passierte also hier in der Wittelsbacher Straße.

00:17:12: bei Hansa Ariola habe ich Roland Kaiser kennengelernt alle Leute die damals so bei denen unter Vertrag waren.

00:17:19: Frank Zander sang damals ganz viel Und hat dann irgendwann gesagt, wer ist denn die Kleine?

00:17:25: Die da immer rumrennt.

00:17:27: Zander mal vorstellen und so.

00:17:28: Dann habe ich mich vorgestellt.

00:17:29: Da hat er gesagt, das hier nett wir haben.

00:17:32: Wir sind nicht verwandt oder irgendwie was.

00:17:34: Na der sagt weißt du was?

00:17:35: Ich sag jetzt einfach bist meine Schwester.

00:17:39: Machte Frank zander oder mag ihn sehr gern.

00:17:41: Ist auch ein kollegialer netter Kollege gewesen.

00:17:46: aller Kartes gab viele kleine Gruppen die damals da rumgesprungen sind, das waren dann so Mädels oder Gruppen.

00:17:57: Die hatten so einen Song und waren irre erfolgreich damit und dann kam nichts mehr.

00:18:03: also

00:18:03: da

00:18:03: gab es immer ganz viele Und da hatte ich dann kurzfristig die Idee Ich frag meine beiden Freundinnen wie eine ist blond und die andere schwarzharig und ich braune langahre Und wir tanzen dazu und dann haben wir einen Sommerhit.

00:18:24: Dann habe ich ganz viel Geld offen konnte, das wäre doch eine super Sache.

00:18:27: Da hat er gesagt okay besorg mal Fotos von den Mädels.

00:18:30: Okay!

00:18:31: Habe ich gemacht?

00:18:32: Und da hat sich das wirklich überlegt weil wir waren schon sehr schöne Mädchen muss ich schon sagen oder junge Frauen.

00:18:39: Es war einfach so und jeder weiß es heute.

00:18:43: Es wurde ja nicht so viel wirklich gesungen.

00:18:46: unter Frank-Farjan Also bei Bonnie Ebb war es schon Liz und Marcia, die wirklich gesungen haben.

00:18:53: Aber Maisie und Bobby haben natürlich nicht gesungen.

00:18:56: Das wusste ich ja auch.

00:18:58: Es

00:18:58: gab Playback von Frank oder anderen Stimmen.

00:19:04: Und dann hab' ich halt gesagt, naja gut, was kann ich singen können?

00:19:08: Aber wir können doch mal irgendwie so herumprobieren!

00:19:11: Dann habe ich meine Freundin gefragt, die vorher das ganz toll fanden.

00:19:15: aber als die Merknis wird er Sie sind sehr abgesprungen, haben wir Angst gehabt.

00:19:20: Also es ist nie dazu gekommen aber ich habe die Zeit bei Hansa Ariola Mary Rose durch dich kennenlernen.

00:19:29: Es gab eine Menge toller Kollegen den ich da begegnet bin und deren Musik ich auch teilweise sehr mochte.

00:19:38: Genau also das war dann mein Gastspiel da bis ich sozusagen Wie war das denn?

00:19:46: Dann bin ich, glaube ich zu Otto Meißner gekommen.

00:19:49: Der hat Filme produziert und da bin ich im freien Vertrag, habe ich da als Produktionssekretärin arbeiten können und bin ganz schnell Produktionsassistentin geworden.

00:20:00: Genau!

00:20:00: Und hab dann da in die erzählerischen Strukturen Dramaturgie reinschnüffeln können, hab die Schauspieler kennengelernt... ...und da muss ich sagen, hab ich richtig Feuer gefangen.

00:20:13: Also, das war sozusagen die erste Ebene an Fiktionalem.

00:20:20: Ah ich habe was vergessen!

00:20:21: Ich bin natürlich nicht direkt dorthin sondern bei Hansa Ariola hab' ich... genau so war das.

00:20:31: Hans Rosenthal hatte Otto Meisner angerufen und der sagte er braucht kurzfristig für ein paar Monate jemanden der sein Büro irgendwie auch vor der man bringt.

00:20:43: da ist jemand abgesprungen und er ist eigentlich nur ganz alleine mit seinem Beru, weil da hat auch eine kleine Produktionsfirma für die ganzen Shows- und Radiosendungen, die er gemacht hat.

00:20:52: Und ob er jemanden wüsste?

00:20:53: Da hat Otto Meister gesagt ich leide die Zander aber die kommt zurück.

00:20:58: Die hat so freie Verträge.

00:21:00: wie kannst du jetzt drei Monate nehmen und dann muss sie zurück kommen.

00:21:03: naja und da habe eben Hans Rosenteil kennengelernt, fand ihn ganz toll.

00:21:08: Wir haben einen super, super Gespräch gehabt.

00:21:12: also nach dem ersten Gespräch habe ich einfach direkt zugesagt und hab ihm aber gesagt also Ich würde nicht als Sekretärin für ihn arbeiten.

00:21:19: das hat mich noch nie gereizt das bin ich nicht.

00:21:22: Und dann hat es.

00:21:23: nach einer Dali-Dali Sendung haben wir dann abends im Teleutel in München unter Föhring sollte ich da abends hinkommen Nach der Sendung.

00:21:32: es war zwanzig Uhr und da saßen seine Gesellschafter Und er hat gesagt, was halten Sie denn davon?

00:21:38: Wenn wir sie zur Geschäftsführung machen.

00:21:42: Da habe ich gar keine Ahnung von und noch nie gemacht, aber hey BWL studiert!

00:21:46: Irgendwas weiß ich davon.

00:21:49: Irgendwie kriegen wir das schon hin.

00:21:50: Ich brauche ein bisschen Unterstützung vielleicht den Juristen oder so.

00:21:53: und dann sagte Professor Nordermann Schädtweilerin, ich bin Jurist also das kriegen wir es schon hin.

00:21:58: Also ich bin bei denen eingestiegen und zwar wirklich als Geschäftsführerin.

00:22:02: Otto Meißner war tief beleidigt, dass sich die Nova für einen Belassen verlassen habe.

00:22:07: Also nichts zurückkamen.

00:22:08: Und das geht schief!

00:22:09: Das sollten Sie nicht machen aber... Das war dann der Sprung, der war da notwendig und dadurch war ich dann wieder erstmal in der Show.

00:22:19: Dann hab' ich die ganzen Shows sozusagen begleitet, produziert, wir haben ja selber Shows gemacht.

00:22:23: Dali-Dali war immer eine Auftragsproduktion also es hat das der DF selber gemacht.

00:22:28: Aber ich war da dann in dieser Zeit seine direkte Assistentin und hab ihm zugearbeitet.

00:22:35: Hab sein Büro auseinandergenommen, wieder neu zusammengesetzt.

00:22:39: Hab eine Freundin damals kurzfristig noch mit reingenommen.

00:22:44: Ich habe das geliebt für ihn zu arbeiten.

00:22:45: Es waren fast über sechs Jahre quasi bis zu seinem Tod also genau ... Da wäre ich sicherlich sonst auch noch länger geblieben, das war einfach eine großartige Zusammenarbeit.

00:23:00: Das war mein einziger, nee sagen wir so, er war ein wirklicher Chef also wo ich wohl das passt.

00:23:09: Ich hatte dann noch einen später bei Studio Hamburg der Döbel.

00:23:12: den mochte ich auch wahnsinnig gern.

00:23:14: Der hat mich sozusagen von der Produzentin gemacht und Ansonsten waren die anderen Kollegen, die einem im Laufe des Lebens begegnet sind, das Vorgesetzte.

00:23:30: Also mir fällt dazu ein... also wenn ich jetzt darüber nachdenke du hast gerade Also du bist fertig mit deinem Studium, ne?

00:23:37: Und du sagst ja selber.

00:23:38: Man ist ja noch irgendwie ein bisschen grün hinter den Ohren und man weiß ja so gar nicht, wie was dann kommt usw.

00:23:43: Aber du hast dich einfach dann total da reingeschmissen, ich meine zu sagen okay Bonnie M. zu begleiten und das alles so mitzukriegen aber wie du es jetzt erzählt hast, du hast alle großen Stars dann ja kennengelernt.

00:23:58: Wie war das?

00:23:58: Also ich meine, ist da nicht so eine Berührungsangst erstmal da.

00:24:02: Also weißt du man kennt die aus dem Fernsehen und denkt wow!

00:24:06: Und jetzt wir Mary Rose und Roland Kaiser was du gerade gesagt hast den Namen...und dann steht man davor denen wie war das, wie war dieses Gefühl dabei?

00:24:15: Weißt du was mir ganz groß gefallen hat?

00:24:19: also ich bin mit Bonnie M mehrfach beim im Musiklhaben gewesen.

00:24:23: Mit Ruschineke und Mike Leckebusch Da habe ich die internationalen Stars auch kennengelernt, Earth Wind and Fire oder Tom Jones bin ich begegnet.

00:24:37: Oder ... Ach you name it!

00:24:40: Die fallen mir jetzt alle gar nicht so ein.

00:24:42: und zwar hab' ich sie auf dem Flur kennen gelernt also da wo die Die Gasträume waren für meinen Star, sozusagen.

00:24:54: Oder ein Star mit dem ich unterwegs war und die waren ja dann auch davor.

00:24:57: Und man lernte die aus der... ...von einer anderen Plattenfirma, die Kollegen kennen.

00:25:03: Und dann kamen die ja auch raus.

00:25:06: Dann habe ich... Die waren so offen!

00:25:09: Man hat einfach... Die haben sich auch gefreut einkennen zu lernen weil solche Leute sind ihr Leben lang irgendwie unterwegs.

00:25:19: Ich habe tatsächlich nie große Berührungsängste gehabt.

00:25:26: Das mag daherkommen, dass mein Vater auch nie Berührungsengste mit irgendwelchen Leuten hatte?

00:25:34: Wie haben wir das zu Hause vorgelebt?

00:25:36: also

00:25:37: mein Vater

00:25:37: ist auf jeden zu den er kennenlernen wollte oder denen er spannend fand ob das in Politik oder Wirtschaft war der ist einfach gesagt Hallo.

00:25:50: Und außerdem hat er auch immer gesagt, weil sie gehen auch immer nur auf den Klo wie wir alle und das hat mir jeden Menschen irgendwie auf so eine der Muster genauso durch seine Bauchwehen- und Ohrenschmerzen durch oder Kopfschmerzern wie wir alles.

00:26:07: und ich glaube es ist nicht gesund Leute auf ein Podest zu stellen was anderes ist, wenn man großen Respekt hat.

00:26:14: Das habe ich wirklich immer vor.

00:26:17: Schauspielern genauso heute noch wie früher.

00:26:22: aber sie beim Herzen zu kriegen oder sich zu trauen auf jemanden zuzugehen da hab' ich einfach bin wieder wahrscheinlich es liebt das in meiner Natur und auch in dem Kämpfen gegen zwei ältere Brüder sich durchsetzen müssen.

00:26:38: ob ich will oder nicht ist da auch Neugierde.

00:26:43: Also ich bin und aus dem Rheinland, wir sind ein bisschen von der Mentalität her... Wer bist du denn?

00:26:49: Erzähl doch mal!

00:26:51: Meine Eltern zum Beispiel sind früher immer, die sind gerne Wein trinken gegangen Und wie gesagt, sie kommen aus Linz am Rhein, dann sind wir nach Umkühl oder Bonn-Boll Wir haben halt den ganzen Rhein entlang wahnsinnig schöne Weillokale und die hatten ihre zwei drei wo die sehr gerne hingingen Und einer hieß bei den Brüdern und das war, da bin ich immer mitgekommen.

00:27:16: Ich habe mich halt überall mithingeschleppt!

00:27:19: Und was ich immer toll fand ist dass zum Beispiel in diesem Weinladen, ein Weindokal bei den BRÜDERN Einer von denen dann immer einen Empfangen hat an der Tür und sagt auch da ist ja schön, dass ihr da seid.

00:27:32: Also ich überleg mal zu wem ich euch jetzt setze und ist dann auf einem Tisch gegangen.

00:27:38: Ach, das könnte passen!

00:27:40: Und dann wurden wir an einem Tisch gesetzt mit irgendwelchen Leuten.

00:27:43: Dann hat der den Moderator gegeben und Anknüpfungspunkte gebaut... ...und wenn das Gespräch lief ist er aufgestanden und ist gegangen.

00:27:53: Ich kann es dir nicht vorstellen wie viele Leute wir kennengelernt haben.

00:27:56: Das liegt in der Mentalität der Rheinländer.

00:27:59: Kannst ja auch alleine als Frau gehen in Köln in irgendeine Kneipe Also in einen echten Kölner-Laden, jetzt nicht Schicke Micky sondern, gell?

00:28:09: Und es stellt die an die Theke und regnet mit dem Kürbis.

00:28:12: Alles gut!

00:28:14: Da bist du

00:28:14: denn?!

00:28:15: Wo kommst du denn hier?

00:28:15: Die kenn ich überhaupt nicht.

00:28:16: Du warst da noch nie hier.

00:28:19: Auch in Kölsch oder was?

00:28:21: Genau.

00:28:21: Da hast du das schon.

00:28:24: Da bist wir gefaucht.

00:28:26: Wir haben uns integriert... Ja,

00:28:28: ich habe ja auch in Köln gelebt.

00:28:30: Also da fällt mir das so ein weißt du?

00:28:33: Ich hab in Kologne gelebt und es war nach meinem Studium... ...und dann habe ich im Veranstaltungsmanagement gearbeitet.

00:28:38: Weißt du Agenturen?

00:28:40: Aber weißt Du, da war das Thema und das würde jetzt auch noch so eine Frage sein.

00:28:46: Also, ich war eben ... Als natürlich war ich eine junge Frau.

00:28:50: Ich war kein Mädchen mehr.

00:28:53: Aber trotzdem irgendwo wurde man so hart, Mädel!

00:28:56: Jetzt mach das doch mal in dieser Art und ich bin mit denen zum Beispiel nach Jordanien geflogen.

00:29:05: Das war ein internationales Event ja?

00:29:07: Und da waren dann irgendwelche Frauen die in der Wüste so einen Tänzchen gemacht haben.

00:29:15: Oh, jetzt mach doch auch mal.

00:29:16: Und die Leute, die dann da mitgefahren sind, die ihr Incentiv gekriegt haben, die wollten natürlich auch das sich gleich in den Bauchtanzen anfangen und so weiter...

00:29:27: Ja was machst du

00:29:30: denn?

00:29:31: Ist dir sowas auch passiert?

00:29:32: Also ich meine, haben sie dich ernst genommen richtig?

00:29:35: Weil ich mein Geschäftsführerin, Doris ist der Hammer!

00:29:39: Zu

00:29:41: der Zeit hast du natürlich recht.

00:29:44: Also die drei Herren, wie man heute alteweise Männer nennt.

00:29:49: Die haben mich an dem Abend einfach erlebt und haben gesagt, sie hat was, das probieren wir.

00:29:55: Und die sind mir mit großem Respekt entgegengekommen.

00:29:59: Aber ich kenne natürlich alles, was du jetzt in Ansätzen gerade beschreibst.

00:30:05: Nun bist du jünger als ich?

00:30:06: Das heißt, ich habe nochmal zehn, fünfzehn Jahre früher erlebt dass Typen sich in der Form verhalten haben, weil wie sie es heute... Heute haben wir andere Themen mit den Herren.

00:30:20: Ja!

00:30:21: Aber damals war das so selbstverständlich.

00:30:25: oder haben mal jemanden auf dem Hintern geklatscht?

00:30:28: Oder haben mal irgendwie gesagt irgendeine Bemerkung über einen Busen- oder nicht vorhandenen Busen gemacht und das war normal.

00:30:39: Es gibt auch eine ganz fantastische Doku dazu.

00:30:43: Ah, ich weiß leider gerade nicht wie die heißt.

00:30:45: Aber die muss man anschauen... Vielleicht später verlinken nachher unter deinem Ding.

00:30:51: Ich guck da nochmal nach!

00:30:53: Da sieht man wirklich auch wie ein Heiner Geißler sich im Bundestag geäußert hat zu Petra Kelly und zu all den Damen aus von den Grünen, wie verächtlich das war.

00:31:06: Und als ich mit Rosenteil dann zum Beispiel auch zu irgendwelchen Veranstaltungen gegangen bin, ihn begleitet habe, organisiert hab.

00:31:15: Vor Ort gab es auch welche... Es fing ja schon ganz kleinen Ding an und die haben mich geduzt weil er mich geduzt hat.

00:31:22: Ich hab Herrn Rosenthal natürlich gesiegt das für mich gehörte sich dazu Und dann haben sie mich auch geduht und habe ich gedacht nö also was soll das denn?

00:31:33: Also Und er hat auch gerne mal gesagt, das ist übrigens Doris.

00:31:39: Dass ich war so seine Allzweckwaffe für alles Mögliche aber... Aber das war respektlos und da muss man als junge Frau habe ich schon wenn ich das gemerkt hab Da is was, was mir überhaupt nicht passt.

00:31:53: oder jemand... Was weiß ich?

00:31:56: Es gab irgendeinen Treffen im Büro Und derjenige wusste nicht, dass ich die Geschäftsführerin bin und dann sagte Mädelschen könnte ich einen Kaffee haben.

00:32:05: Selbstverständlich mache ich ihnen Kaffees.

00:32:08: Also ich habe mir nie ein Zacken aus der Krone geholt gebrochen.

00:32:11: Mache ich heute auch.

00:32:12: Ich weiß egal das mache ich weil ich wozu nicht ja?

00:32:15: Ich hab mich meine Leute wieder verrennen aber... ...ich habe ihm denn den Kaffe ihn gestellt und habe gesagt so kann man jetzt anfangen.

00:32:23: und dann hatte er gesagt äh... Sie sind Ja, genau.

00:32:30: Also manchen musste man das so richtig ein bisschen überbügeln

00:32:34: und...

00:32:35: Das war nicht immer einfach hier nachdem wir es waren.

00:32:39: aber ich durfte auch so großartige Kollegen kennenlernen wie Richard von Weitzlecker zum Beispiel.

00:32:45: also alle Politiker sind damals bei uns durch unser Büro gegangen, weil er sehr politisch engagiert war und großer Ratgeber für viele Menschen.

00:32:57: Da muss ich sagen, da habe ich immer nur Wertschätzung und Freundlichkeit erfahren.

00:33:03: Also ich fand großer Fan von Waldzecker.

00:33:06: Ich hab dem wahnsinnig gern zugehört.

00:33:09: Ich hatte mir auch was zu sagen und mit Rosenteil habe ich viel über das Judentum diskutiert und gestritten und so.

00:33:15: also mit denen konnte man toll reden.

00:33:18: aber dieses zu glauben, man könnte jemandem mal sagen Mach doch mal dies oder mach mal jenes, oder tanze doch mal auch so schön wie die.

00:33:28: Nein also heute undenkbar?

00:33:35: Da hat der Feminismus eine Menge Arbeit geleistet und es war

00:33:38: Arbeit.

00:33:39: für mich waren das dann damals die Vorbilder Senta Berger Die sind ja beide auch älter als ich und die, die einfach auch für den Paragraf twohundertachzehn auf die Straße gegangen sind.

00:33:52: Ich glaube es war meine erste Demo in Berlin.

00:33:58: Die hatten eine Stimme und die haben den Leuten auch gesagt Ja, ihnen Mantel helfen kannst du mir gerne und die Tür aufmachen kannst da auch gerne Und das ist aber dann später Manchmal so umgekippt in, ich kann mir die Tür alleine aufmachen und gibt den Mantel her.

00:34:13: Komm da allein rein!

00:34:15: Da ist auch was im Missverständnis geraten.

00:34:18: Es ist doch entzückend wenn ein junger Mann das gelernt hat oder es gerne macht, wenn er jemanden mit der Tür auffällt... ...oder den Platz wählen lässt oder den Manteln so, dann muss man kein Stadtbaus machen aber da reinhelfen.

00:34:34: also ich lehns nie ab wenns passt nämlich gerne Man kann ja da ist, geh ich auch alleine in der Manche.

00:34:39: Also ... Ja, ich komm natürlich jetzt noch aus so einem Elternhaus und mein Vater hat das den Jungs beigebracht und naja, meine Mami war halt einfach eine richtige Dame.

00:34:56: Da musste man sich schon... Aber ich weiß auch, wenn meine Mutter, die war zehn Jahre jünger als meinen Vater, wenn so ältere Typen ihr einen Kompliment gemacht haben, dann hat die gekichert.

00:35:10: Wie so ein kleines Mädchen?

00:35:11: Ich konnte das nicht gut haben!

00:35:13: Ich habe dann auch manchmal gesagt... Was ist denn das also?

00:35:20: Willst du da gefallen?

00:35:21: oder es ist mir relativ früh aufgegangen dass für mich keine Option ist?

00:35:26: Keine Ahnung woher.

00:35:29: Das heißt also, du hast das so richtig wie ... Das ist so dein Interrent würde ich sagen.

00:35:34: Das macht dich aus sozusagen, wie du das gemacht hast.

00:35:36: Jetzt würde ich trotzdem gerne wissen wenn du sagst... Die haben Dich dazu Geschäftshörungen gemacht bei dem Teil der Biografiesinfo gerade angekommen.

00:35:47: Was ist so innerlich in dir abgelaufen?

00:35:51: Hast Du das Gefühl gehabt ja, du bist da schon so Deinem Herzen gefolgt oder hast Du das Gefühl gehabt wie irgendwie reingestolpert?

00:36:00: und jetzt, jetzt machst du das irgendwie oder was ist da so innerlich passiert?

00:36:05: Damals habe ich ja nicht damit gerechnet.

00:36:07: Ich dachte, ich mache dem jetzt wirklich drei Monate sozusagen seinen Laden fit und gehe ich wieder.

00:36:13: Und als die sagten, nee, diese drei Monate finden wir gar nicht lustig.

00:36:17: Wir haben uns etwas überlegt.

00:36:18: Was sagen Sie denn wenn wir Ihnen sagen sie werden Geschäftsführerin mein erster Gedanke war dann verdiene ich mehr.

00:36:26: Was sage ich denn jetzt?

00:36:27: Ich wusste gar nicht, was man verdienen würde.

00:36:30: Also das hat mich sofort gelockt.

00:36:32: und auch die Tatsache dass ich noch gar nicht weiß was da alles zu gehört.

00:36:37: Und ich glaube was für junge Menschen wirklich wichtig ist.

00:36:43: Da sitzt jemand vorher der glaubt an dich der traut dir das zu und dann geht bei mir oder ging immer Bei allen Straßen die dann später kamen so was an.

00:36:56: wie krieg ich hin?

00:36:59: Mal gucken, was es dazu braucht.

00:37:00: Wie komme ich dahin?

00:37:02: Was braucht es da

00:37:03: zu?".

00:37:05: Das war auch... Es fand ich großartig.

00:37:07: mehr macht das halt Spaß!

00:37:09: Also das ist nicht etwas, was sich dann als Würde erlebt habe sondern wenn Rosenthal zum Beispiel in seinen Sitzungen saß für seine Shows und also die jetzt von den Sendern-ID oder ZDF produziert wurden hatte er ja mehrere Redakteure Menschen, die ihm zugearbeitet haben.

00:37:28: Und wenn er dann sagte ich habe mir das und das vorgestellt und ich würde das und dass gerne haben und ich würd das und es gerne umsetzen Dann hat dann konnte es sein dass ein redakteur sagt in die also das ist jetzt so aufhängt Jetzt kriegen wir gar nicht hin.

00:37:42: Dann hat Rosenthal immer nachgefragt Ist es zu teuer oder ist das?

00:37:46: Oder aufwendig?

00:37:48: Nee Wir Haben Ja Gar Nicht So Viele leute und Das ist ja un denkbar.

00:37:51: Also das Kriegen wir ja gar nicht so hin.

00:37:54: Und dann hat er gesagt, Moment ich müsste kurz telefonieren.

00:37:56: und dann liest der sich ein Telefon damals noch nicht handy sondern Telefon bringen.

00:38:01: Dann rief er im Büro an und sagte Doris wir haben ja ein Problem.

00:38:05: also Ich hätte gerne das und dass in dieser Show Du weißt die show ist in einem halben Jahr Die wird jetzt vorbei.

00:38:12: traust du dir zu das um das an Start zu bringen?

00:38:15: Und dann habe ich kurz nachgedacht und gesagt Ja keine Ahnung wie es geht aber Es ist nicht unwahrt.

00:38:25: Habe ich freie Hand?

00:38:26: Was brauchst

00:38:27: du?".

00:38:27: Und ja, manchmal habe ich gesagt... hab auch mal gesagt, darf ich Hubschrauber einsetzen?

00:38:33: und dann kam klar, gut!

00:38:35: Du musst es zu schaffen.

00:38:37: Dann habe ich das mir erobert.

00:38:39: Aber wirklich so mit... wow, mal gucken ob ich das hinkriege.

00:38:42: Ich wusste nie, ob ich sie hinkomme.

00:38:43: Das war aber für mich nicht mein Zweifel in mir Es war eher dann auch der Stress, in einer gewissen Zeit das hinzukriegen und es war natürlich nicht stressfrei.

00:38:53: Also ich bin jetzt nicht nur geflogen von Event zu Event und Happening zu Happening sondern... Ich war dann einfach auch heifruh und er auch wenn ich's geschafft habe und wenns geklappt hat und dafür gab´s dann viel Lob!

00:39:11: Und ich dachte, das war meine Nahrung.

00:39:14: Viel Lob und dann bekam' ich auch mal nochmal eine Tantieme ausgezahlt und so.

00:39:20: Und das machte sich dann wieder gut auf meinem Konto, also ... Das waren die Lockmittel, auf die ich Bock hatte.

00:39:29: Ich hatte einfach Bock darauf!

00:39:31: Also weiß ich bin auch mit... ...Ninzehnzwanzig aus dem Elternhaus raus nur weil ich einem Typen gefolgt bin.

00:39:37: Meine Eltern fanden es unmöglich.

00:39:39: Die wollten das noch gar nicht zulassen aber es war kurz vor einundzwanziger.

00:39:42: was sollten sie machen?

00:39:44: Mit achtzehn war ich noch des Küken hätte mich nicht getraut Aber mit neunzehnzwanzig wurde ich flügge und mit mit zwanzig bin ich dann auch gegangen, nicht ohne mehr ein Sicherungsnetz zu bauen.

00:39:58: Ja also ich wäre nicht nach Hause zurückgegangen.

00:40:02: Das wollte ich einfach nicht sondern ich werde dann zu meinem älteren Bruder gegangen.

00:40:06: Und das hat mir dann hat mir ein bisschen Mut gemacht dass ich wusste weil ich wusst ja nun auch nicht wie wird es mit einem Mann der damals auch sechs Jahre sechs sieben jahre älte als ich Hält das, waren ja so die ersten Gehversuche draußen.

00:40:20: Aber wie wir alle natürlich einen Führerschein gemacht haben und unabhängig zu sein und in die Welt zu düsen, begegne ich heute immer mehr jungen Leuten, die in Großstädten wohnen und den Führerstein gar nicht mehr machen weil sie mit dem Öffentlichen überall hinkommen.

00:40:34: für uns wäre das früher undenkbar gewesen.

00:40:36: Undenkbar!

00:40:37: Aber da war auch mehr Land dazwischen.

00:40:41: Also ich höre so raus du bist echt die Macherin.

00:40:43: Du hast einfach...du machst einfach Und dann guckst du irgendwie, wie es dann weitergeht sozusagen.

00:40:50: Wenn wir jetzt weitergehen in deiner Biografie... Du hast jetzt bei Hans Rosenthal... Hören wir jetzt schon raus und habe ich viel gemacht und habe mich viel organisiert.

00:41:00: Du hast Produktionen mitbekommen.

00:41:03: Fingen das da auch schon an dich zu interessieren?

00:41:06: Zu sagen, oh ja!

00:41:08: Da will ich mehr dazu wissen.

00:41:10: Also die Shows... Wie kam

00:41:12: der Schritt

00:41:12: danach?!

00:41:13: Die Shows sind also... eine ganz andere Dramaturgie.

00:41:17: Und als er, als er krank wurde und das ging ja dann relativ schnell, dass er starb war ich auch erst mal lost und hab gedacht was mache jetzt?

00:41:27: wie geht es weiter?

00:41:28: Jetzt habe ich ja quasi den Hosten Moderator und der Chef ist weg und Hans hatte für uns alle einen Plan gemacht.

00:41:37: Der war sozusagen ein Jahr gültig.

00:41:40: also wir haben nach einem plan gelebt den er, weil er spürte ja das es zu Ende geht.

00:41:44: Wir haben alle was an die Hand bekommen wie wir in der nächsten Zeit mit bestimmten Dingen umgehen sollten.

00:41:52: und da hatte er für mich, hatte er sich überlegt dass ich eine Show im Vorabendprogramm produzieren könnte fürs ZDF mit Hans-Jürgen Bäumler und dann saßen noch mehr Leute.

00:42:09: Das war nach seiner Idee Und die durfte ich dann tatsächlich verfeinern und habe das mit dem ZDF dann abgestimmt.

00:42:18: Als er dann wirklich verstorben war, durfte sich sechs Folgen am Stück der Apfelfeld nicht weit vom Stamm hieß es so eine Rateshow weiter produzieren.

00:42:34: Dann kam von ZDf aus die Idee, die mich ja nun auch alle da kannten.

00:42:41: Da liegt eigentlich noch ein Budget, was zu unserer Firma gehört.

00:42:45: Was hältst du davon?

00:42:46: Wenn wir dieses Budget nehmen und es einer anderen sehr bekannten Filmproduktionsfirma geben... Und du guckst mal ob das für dich auch etwas ist!

00:42:56: Also könntest du dir das vorstellen?

00:42:57: Du bist dann so eine Art Co-Produzent.

00:43:00: ich hatte null Ahnung was das um wiederum ist aber das war eine sehr schöne Serie im Vorabendprogramm, die wurde in München produziert und naja da stand irgendwie so das nächste Abenteuer drauf.

00:43:18: Was sollte ich?

00:43:19: Ich konnte ja jetzt nicht endlos weiter Shows produzieren also mich hat es jetzt nicht so gerufen.

00:43:25: Mich hatte damals ein sehr schönes Angebot von Frank Elzner der mich anrief und sagt Mensch es geht Ihnen jetzt bestimmt nicht gut.

00:43:32: wenn Sie wollen kommen sie zu mir Dann passe ich eine Weile auf sie auch, oder Sie können bei mir einfach arbeiten.

00:43:38: Und dann habe ich einfach gemerkt, nee der Hans war schon auch der Hans und das war jetzt nicht einfach... Ich suche einen neuen Moderator wie Wim Tölke oder andere wobei ich den Frank Elzner schon wirklich toll fand.

00:43:54: Das ich merkte für mich geht die Luft ein bisschen raus bei den Shows.

00:43:58: Das ist noch nicht das was mich so reizt dass sich jetzt die nächste große Show Nur mit einem anderen Moderator, das war zu sehr personalisierte.

00:44:08: Hans war auch noch ein bisschen Pappi-Ersatz für mich.

00:44:10: Er war jung damals und ich habe keinen neuen Pappie gesucht.

00:44:14: Und jetzt merkte ich, naja die Shows sind auf Dauer nicht und nur organisieren für andere von Dionysotol.

00:44:22: Das klang nach einem neuen Abenteuer.

00:44:24: also hab' ich dem zugestimmt und hab' mit der NDF in München dann so eine Vorabendserie produzieren können.

00:44:30: Da hab'n ich dann Hannes Jenicke kennengelernt, der spielte da so ein Bild-Zeitungsreporter.

00:44:36: Der war so alt wie ich glaube oder zwei Jahre älter.

00:44:39: und dann habe ich... Da bin ich Feuer und Flamme gewesen als ich das erste Drehbuch in der Hand hatte.

00:44:45: Als ich gemerkt hab, wie das strukturiert war, wie die da arbeiten.

00:44:49: Also Set Luft und die Umsetzung, da war ich fasziniert.

00:44:56: also da habe ich gemerkt Mensch, ich kann hier Geschichten erzählen.

00:45:01: Nicht eine Show konstruieren und durchziehen sondern Geschichten

00:45:05: erzählen.".

00:45:06: Und da hatte ich anscheinend ohne zu wissen wie lang und ob ich das durchhalte und wie ich da meinen Weg finden werde in Zukunft keine Ahnung!

00:45:17: Ich wusste nur... Das ist so wie wenn kleine Kinder gerne auf der Bühne stehen und auf einmal merkst du die kann was spielen, was über das Spiel hinausgeht.

00:45:27: Die kann etwas erzeugen und dann werden das Schauspielerin erst Kinder und dann später auf der Bühne... Die muss man laufen lassen!

00:45:35: Die haben was zu erzählen, sie wollen es unbedingt machen.

00:45:37: Und wenn die das wirklich unbedingt wollen, dann muss man die darin unterstützen.

00:45:41: Egal wie die Branche und die Zeiten stehen, die müssen dann auf eine Bühnen.

00:45:46: Das ist eine Art sich so zeigen, ne?

00:45:49: Das habe ich überhaupt nie gehabt also nur ein bisschen.

00:45:51: Habe ich mal so ein bisschen durftig mal mitmachen und abgemerkt Ach nee, das ist es nicht.

00:45:56: Geschichten erzählen war's bei mir wirklich?

00:45:58: Ja

00:45:59: was reist dich daran in Geschichten zu erzählen Doris?

00:46:01: Ich bin eine Storytellerin, merkst du?

00:46:03: ja ich kann dir jetzt hier auch noch drei Stunden ohne Punkten kommen erzählen.

00:46:07: Nicht weil sie über mich geht.

00:46:09: eigentlich brauche ich dann irgendwie wieder so einen Impuls.

00:46:15: warum erzählt man was?

00:46:17: wen will ich erreichen?

00:46:19: Was ist die Geschichte hier?

00:46:23: Ich habe gerade zum Beispiel Eine sehr bekannte Schauspielerin, ich lass den Namen jetzt mal weg.

00:46:31: Die hat mir eine Idee geschickt die sie aufgeschrieben hat und hat gesagt Ich will jetzt mal... Habt mich jetzt überlegt, ich werde jetzt Drehbuchautorin Und dann hier ist ein Exposé und das war kein Exposés sondern das war ein Pitch.

00:46:45: Ein Pitch ist eine Idee, die machst du auch ne Viertelseite maximal Und eine Exposé besteht dann zwischen drei und fünf Seiten.

00:46:52: Dann gibt es ein Treatment, das ist zwanzig Seiten und da gibt's das Drehbuch, das is' hundertzwanzig Seiten so!

00:46:57: Und sie hat mir da also gesagt hier ist eine Exposee und dann habe ich das gelesen und die... Das war also ein Pitch, das war keine Exposée Es war so dünn und so tausendmal schon erzählt und das hatte überhaupt gar nix.

00:47:10: und ich dachte lieber Gott wie was sage ich der jetzt?

00:47:14: Die hat sich jetzt hingesetzt im Anschreiben mir voller Leidenschaft erzählt, warum sie das schreiben möchte und was sie da bewegt.

00:47:24: Und dann lese ich aber diese Zeilen über dieses Story und denke mir... Das ist ein Hohenbuch!

00:47:33: Also man muss jeden Beruf den man macht auch erst mal wirklich erlernen so wie das Schauspielen.

00:47:40: Das braucht andere Regisseure, das braucht Lehrerinnen Lehrer, die einen an die Hand nehmen.

00:47:46: Die einem zeigen wie man sich abspaltet vom eigenen Ich und wie man in eine andere Figur reingeht und aber es wieder schafft aus der Figur raus zu gehen.

00:47:54: Wie man Text lernt, wie man deutlich spricht – alles diese ganze Kunst, die ja eine Kunst ist, die muss man erstmal erlernen und so ist das mit dem Drehbuch schreiben ja nicht anders.

00:48:04: Und sie hat sich jetzt einfach hingesetzt.

00:48:06: nur weil sie Hunderte von Drehbüchern gelesen haben heißt das noch lange nicht dass du Drehboot schreiben kannst.

00:48:11: Sie dachte das aber Und dann war ihr letzter Satz im Anschreiben, ich hoffe auf dein ehrliches Feedback.

00:48:19: Da habe ich nur gehofft... Also das hab' ich dann gemacht, ich habe dir ein ehrliches Feedback gegeben und es war knallhart!

00:48:29: Ich habe einfach gesagt, also schreiben ist so in der Form nicht, ich kann dir jetzt nur sagen finde erst mal raus wer bist du?

00:48:35: Was willst du erzählen?

00:48:36: für welche Geschichte brennst Du so dass du nachts nicht schlafen kannst?

00:48:40: Und dann schreibst du.

00:48:42: Dann fängst du an zu schreiben und übst, dann bleibt vielleicht irgendwann eine Zeile übrig und auf der baust du aus.

00:48:48: Davor hast du hunderte von Seiten weggeschmissen.

00:48:52: Fang mal irgendwo mit dir an wo du Expertin bei dir selbst bist.

00:48:57: Und dann gibt es Workshops die man besuchen kann.

00:49:01: Es gibt Bücher, Fachbücher, die einbegleiten können, die einen die richtigen Fragen stellen.

00:49:06: Das muss man erstmal verinnerlichen und tun.

00:49:09: habe ich auch alles probiert, also Drehbuchschreiberin bin nicht.

00:49:12: Ich komme nicht über diese zehn Seiten!

00:49:15: Wir reden bei einem Drehbuch von hundertzwanzig Seiten.

00:49:17: wir reden von Anfang Mitte Schluss drei Wendepunkte.

00:49:20: Wir reden von möglicherweise nicht nur drei Akta sondern fünf Akta.

00:49:25: was weiß ich?

00:49:25: Es gibt Millionen Ideen und es gibt Regisseure die erzählen so und es gab Regisseur wie erzählen Sohne.

00:49:32: es gibt Autoren die wollen das wieder ganz anders haben.

00:49:36: Ich habe mit ihr Tachlis gesprochen, weil sie ja die Branche kennt.

00:49:41: Und hab dann einfach gemerkt es wird ihr gerade nicht viel angeboten und sie wer... Sie sucht nach neuen Stoffe für sich selbst?

00:49:51: Und so geht's aber nicht!

00:49:53: Dann habe ich nur noch da drunter geschrieben also hoffte dass sie das nicht schmerzt, dass ich jetzt so ehrlich bin, aber das ist das.. Ich habe nicht nur hunderte von Drehbüchern gelesen, ich habe sie mir entwickelt.

00:50:05: Manches davon durfte ich realisieren und vieles in die Tonne gegangen, für vieles wo ich Energie reingesteckt habe.

00:50:10: Die sind nicht realisiert worden.

00:50:12: Da gibt es Gründe dafür!

00:50:14: Und... ...die hat ganz tonne reagiert.

00:50:19: Die hat das nicht persönlich genommen sondern die hat verstanden dass sie eigentlich was tatsächlich... Sie hat eine Frage daraus genommen nämlich wer bin ich?

00:50:29: Das will ich wirklich erzählen.

00:50:32: Ich mache hier ein Dating-Portal, treffe sechs Leute und man könnte doch einen Sextailer draus machen.

00:50:37: Also mal als Idee, ne?

00:50:40: Und über Begegnungen mit... Das ist keine Geschichte!

00:50:43: Das IST keine Geschichte und das enttäuscht ihr doch rein.

00:50:46: So.

00:50:47: Und so.

00:50:48: Und das isst natürlich ein Teil meines Lebens ist Übung.

00:50:52: Ich habe viele Workshops gemacht über Dramaturgie.

00:50:57: großen Künstlern im Ausland begegnet und im Inland.

00:51:02: Und habe auch mal kurzfristig gedacht, ob ich nach LL gehe.

00:51:06: Da in der Zeit, wo ich ein bisschen größer war und sie nicht war, bin dann wieder gerne zurückgekommen.

00:51:11: Und weiß es gibt... das ist alles wie so einen Stein, der geschliffen wird und irgendwann glänzt er.

00:51:18: Also ich weiß einfach was ich kann heute und weil ich weiß auch, wo Ich mich gar nicht beeignere.

00:51:22: Wo ich nicht so der Knaller bin.

00:51:27: Insofern ist das einfach, habe ich gemerkt in diesem Entwickeln von Geschichten.

00:51:32: Von einer Grundgeschichte die ich entweder selber hab oder mit dem ein Auto auf mich zukommt wo ich merke da stehe auch gerade Das is dann so'n Auslöser und wo Ich merke Da bleibe ich dann dran weil wenn man dann So eine Geschichte entwickelt Dann Habe ich Monate manchmal Jahre damit zu tun.

00:51:53: Das soll ja nicht langweilig werden, die erste, die sich langweilt bin ich.

00:51:59: Da merke ich da, wenn ich die richtige Geschichte am Shop verhabe dann freue ich mich darauf.

00:52:07: und dann ist jedes Treffen mit Autorinnen eine Freude.

00:52:13: Und mal gucken was jetzt rauskommt und man erzählt von sich und man erfährt vom anderen ... bin ich mit jemand, der die Geschichte irgendwo hinlenkt.

00:52:24: Und das finde ich ganz toll!

00:52:25: Also ich bin Storytellerin und Dramatogen inzwischen... Das war es sich mehr am Anfang meines Weges nie getraut hätte das zu sagen.

00:52:38: Was meinst du?

00:52:38: Oder was bedeutet das?

00:52:40: Ja

00:52:40: wenn eine Dramaturgie habe ich nicht studiert also ich hab keine Theaterwissenschaften studiert zum Beispiel man kann auch das... Ich habe mir das wirklich aufgepackt über üben üben Üben Und bin, glaube ich heute eine ganz gute Dramatogen auch.

00:52:54: Also ich lese was und weiß kann nicht was raus machen... also ich jemand anderes macht etwas anderes draus, ne?

00:53:00: Aber spricht es mich an hat das Potenzial?

00:53:02: will ich da weitergehen?

00:53:03: und dass ich kann einfach die Fragen stellen den Autor braucht um weiter zu machen.

00:53:08: Ich diktiere nicht einem Autor in die Feder.

00:53:12: Das passiert manchmal bei Redakteuren Die machen das also gibt redakteure die machen das das sind aber die Nicht so toll.

00:53:20: Eigentlich muss man überfragen, den Autor und seiner Kreativität ihn kriegen.

00:53:26: Da gibt es ganz fantastische Redakteure die das beherrschen und die das genauso lieben.

00:53:32: Und das ist dann ein Fest wenn sozusagen der Sender also eine Redakteurin-Redakteur der Autor oder ich zusammenkommen.

00:53:40: Also das Dreigestirn was jetzt tatsächlich schon so langsam entwickelt sich etwas zu einem Film Wenn sie zusammen kommen.

00:53:50: Ja, also als du das jetzt gerade erzählt hast mit der Dame, die da so ein Drehbuch schreiben wollte.

00:53:57: So eine Exposidie geschickt hat.

00:53:59: Genau, der Schauspielerin.

00:54:00: Da habe ich gerade gedacht... Darum geht es letztendlich?

00:54:04: Also es geht darum.

00:54:07: Du sagst, das wäre so dünn gewesen.

00:54:08: Das ist was da nicht ... Wo ich sagen würde, es kommt nicht von Herzen?

00:54:14: Das geht nicht so tief!

00:54:16: Das ist etwas, wo man vielleicht noch an der Oberfläche vielleicht ein bisschen bleibt.

00:54:22: und in dem Moment, wo du das fragst, wer bist du denn?

00:54:26: Was genau willst du erzählen?

00:54:28: In dem Moment guckst du ganz tief in dich hinein ... sind die großen Schätze, finde ich.

00:54:37: Weißt du?

00:54:38: Also das ist das was ich im Coaching ja auch mache mit meinen Klientinnen und Klienten so dieses... tiefer zu tauchen, so nenne ich das tatsächlich.

00:54:46: Also wirklich tiefer zutauchen um da die Perle zu finden, die letztendlich schon immer da ist.

00:54:52: Weißt du?

00:54:52: Ist ja schon immer dar und ganz oft ist sie nur so versteckt hinter irgendwelchen Glaubens setzen.

00:54:59: So wie ... Ich hatte das damals sehr stark mit dem Selbstzweifel also wirklich dieser Zweifel an mir, dass da nicht gut genug oder sowas kam.

00:55:10: Das sind typische Zweifeln gewesen.

00:55:15: Aber wenn man das so wegräumt und das einfach macht, was einem Freude macht.

00:55:19: Weil dieses... Das ist glaube ich das auch ja?

00:55:22: Was du gesagt hast diese Leidenschaft, diese Freude, diese Passion die da einfach mit drin ist, was du auch so ausstrahlst und gleichzeitig dieses eine ganz tiefe Ehrlichkeit zu sich selbst.

00:55:38: Ja also schön, dass du das gerade nochmal sagst weil Ich, der Schauspielerin eben auch geschrieben habe in deinem Anschreiben an mich ist viel mehr Herzblut und eine Sehnsucht erkennbar als in diesen Zeilen was du erzählen willst.

00:55:59: oder wo du sagst das würde ich gern Drehbuch draus machen.

00:56:03: Und ich glaube... Die ist ja auch unsicher.

00:56:10: Die weiß schon, dass sie sich da weit rausgewagt hat jetzt schon viel zu früh mit so einem fünfzeiler.

00:56:16: eine Produzentin die seit vierzig Jahren Filme macht irgendwie aber das heißt ja alles noch gar nix.

00:56:24: es kann ja durchaus sein, dass die sich da irgendwie berufen fühlt und eines Tages irgendeinen Drehbuch zustande bringt und wir schauen uns alle um und ich würde dir irgendwann sagen Das hat übrigens die geschrieben der damals.

00:56:36: das kann ja kann ja sein aber wenn es Da muss man erst mal gucken, warum schreibt die jetzt?

00:56:41: Weil sie keine Angebote mehr bekommt.

00:56:43: Weil sie die Angebote bekommt, die sie furchtbar findet und nur mühsam ja sagt, weil die Kohle drückt und die Miete oder... Also du willst ja auch weiterkommen.

00:56:53: Und langeweile langweilte sich zu Tode.

00:56:56: Ich weiß gar nicht, ich hatte genug Kohle vielleicht hat es genug Kohler aber langweilsig zu Toden das sind keine guten Berater.

00:57:03: Die selbst Zweifel sind manchmal ganz tolle Berater!

00:57:08: Das ist sehr berechtigt, einen Selbstzweifel zu haben und eine Unsicherheit.

00:57:14: Und kann ich das?

00:57:17: Will ich

00:57:17: das?".

00:57:19: Da würde ich auch jedem wünschen, einen guten Coach an einem guten Coach zu begegnen die mir hilft und können auch Freunde sein aber nicht immer weil sie sind ja dann vielleicht im ähnlichen Alter.

00:57:34: ein ähnliches Erlebnis.

00:57:36: Die Eltern sind es bedingt, Kinder hören nicht so gerne gerade wenn sie teen sind ihren Eltern zu.

00:57:44: Vielleicht ist es dann eher sogar die Freundin der Mutter oder so.

00:57:47: also irgendwo hin wo ein Vertrauen isst eben man sich zu professionellen Therapeuten bekennt.

00:57:57: ich bin große Freundin davon und ich habe mein Leben lang Berufskoch gehabt Und da ist es nur wichtig, auch den richtigen zu finden.

00:58:10: Wenn man merkt, man fühlt sich gar nicht gehört oder gesehen.

00:58:12: aufstehen und gehen.

00:58:13: Immer aufstehend und gehen, lass es!

00:58:16: Aber wenn der Richtige gegenüber sitzt?

00:58:18: Ist das ein

00:58:19: Hund?!

00:58:20: Weil wie soll man sonst schaffen dann nochmal genauer zu gucken?

00:58:24: Oder man kriegt Fragen mit denen man nicht gerechnet hat.

00:58:28: Und manchmal hat man Probleme die man so nicht lösen kann und keinem einer dabei helfen kann.

00:58:33: Und natürlich habe ich in meinen Berufsleben Situationen gehabt, die mich überfordert haben.

00:58:40: Oder wo ich dachte Boah ist das ungerecht oder ich fühle mich hier über ein Tisch gezogen?

00:58:47: Die ist am längeren Hebel weil sie in einer Redaktion sitzt und es durchziehen kann.

00:58:52: also es gab genügend Felder Studienfelder sozusagen die mich in schlaflose Nächte getrieben hat und mit so einer Situation umzugehen oder zu gucken, was mache ich denn jetzt?

00:59:10: Weil da kann deine Freundin auch nicht raten.

00:59:15: Und es kann dir niemand sagen, was der nächste Schritt ist.

00:59:22: aber mit einem Coach konnte man zum Beispiel rausarbeiten, habt doch mal Vertrauen!

00:59:28: Dann ist eben kein Auftrag in der Landschaft.

00:59:32: Wart doch mal ab dann nutzt die Zeit doch mal gerade anders.

00:59:36: Dann macht doch mal was ganz anderes, dann akquiriert auch anders.

00:59:41: Wer bist du denn noch?

00:59:43: Also die Fragen, die dann kamen haben mir zumindest dann auch geholfen diese Situation anders einzuschätzen oder zu bewerten und da ich viele Jahre auf selbstständig war waren das so sind das einfach ganz normale Existenzängste, die vielleicht jeder... Oder du hast als Angestellte kannst dir auch irgendeinen Dolvel neben dir haben der einfach dich mockt oder unfreundlich zu dir ist.

01:00:17: Oder anschwärts!

01:00:18: Oder ein Chef, der ein Idiot ist und der wirklich ein Idiote ist.

01:00:23: Also nicht nur ich denke er ist nicht das Wirklichenarschloch.

01:00:27: also dann kriegt den Popo auf.

01:00:31: Aushalten oder ihn sich schön gucken, ist dann nicht die Lösung.

01:00:36: Und aushalten schon gar nicht!

01:00:37: Ja und dann hört man vielleicht andere haben vielleicht drei Kinder zu Hause unten Mann und der hat gerade seinen Job verloren und dann schmeißt du nicht dein Job hin?

01:00:45: Das es so eine Kunst sein Selbstvertrauen, das Vertrauen ins Leben nicht zu verlieren dass man sich wirklich dringend eine Hilfe holen muss Das ist die falsche Antwort.

01:01:03: Hier habe ich nie zugelassen, weil der Benefit also das was hinten rauskommt ungleich größer ist und wichtiger!

01:01:14: Und manchmal schaffen wir das nicht alleine.

01:01:17: Weder Eltern noch Kinder, weißt

01:01:20: du?

01:01:20: Ja, natürlich.

01:01:21: Das sind ja auch so blinde Flecken die wir selber haben und selbst Eltern sind dann nicht die richtigen Ratgeber dazu.

01:01:29: da hast du vollkommen recht.

01:01:30: also weil man das vielleicht auch... Da ist die Bindung der nochmal eine ganz andere und... Also, ja, da hast Du vollkommen rechten Coach!

01:01:39: Ist jemand, der neutral auf die ganzen Dinge guckt?

01:01:43: Genau.

01:01:44: Und neue Perspektiven ihm einbringt.

01:01:47: Da hast Du absolut Recht.

01:01:50: Ich hatte das ja am Anfang schon so angedeutet, ich hatte auf deiner Webseite gelesen.

01:01:55: Du hast von magischen Momenten gesprochen und in der ganzen Arbeit die du hattest und kannst zu uns noch mal ein paar magische ... von magischem Moment erzählen irgendwie was dir so besonders im Kopf ist jetzt gerade im jetzigen Moment.

01:02:14: Also mir fällt ein magischer Moment tatsächlich ein mit Christoph Walz.

01:02:21: Ich habe mal meine Ehescheidung verfilmt und wollte so eine Woody Allen Story, also eine eher humorvolle Geschichte daraus machen – mit tragischen Elementen aber natürlich humorvoll!

01:02:32: Und ich hab auch zwei tolle Autoren dazu gefunden.

01:02:36: und der Regisseur Stefan Kromer den habe ich kennengelernt war damals ein junger Mann.

01:02:43: Den kannte ich noch von der Filmschule irgendwie.

01:02:46: Und dann habe ich Christoph eben gefragt damals, ob er mein Ehemann spielen würde und dann hatten wir die Ehefrau natürlich.

01:02:56: So, da gab es einen Moment am Set.

01:03:02: Der Regisseur hatte so eine Art sehr ruhig und sehr klar zu erzählen wie er die Szene sieht und was er möchte Und da gab es so einen Moment, so eine Szene.

01:03:16: Der hatte halt mit denen gesprochen und er sagt dann, und bitte?

01:03:21: Und die spielten das!

01:03:24: Und da war ein... Also oft ist natürlich ja dann stille weil der Ton wird aufgenommen.

01:03:30: Es müssen alle fünfzig, sechszig, siebzig Leute, die da rumturnen, müssen still sein.

01:03:36: Das ist ungeschriebenes Gesetz aber es gibt ne Unterschied zwischen stille und einer heiligen stille Und das war so ein eklatanter Moment zwischen diesen beiden Schauspielern und auch der Regisseur war so still, also es war dann auf einmal was eigentlich ich da beschreiben soll.

01:03:59: Da war auf jeden Fall diese weilige Stelle sag' ich jetzt mal wo wir alle wussten dieser Take ist es.

01:04:09: Also zehn werden oft wiederholt Die spielen das dann nochmal und dann kriegen die, ach geh mal da lang oder bleibt mal stehen.

01:04:18: Oder man ändert das Licht oder zwar irgendein Geräusch es wird wiederholt.

01:04:22: du kennst das Und da stimmte einfach alles und ich habe das so richtig im Herzen gespürt, im Baug gespürt.

01:04:33: Aber das ganze Team hat eben auch gespört und da ist mir eine der ersten Male bewusst geworden dass das Magie ist, weil die Kamera muss es auch noch einfangen.

01:04:49: Und wir standen vor dem Monitor und ich konnte schon seh.

01:04:53: also man konnte sehen da ist es... Die Gesichter waren drin, die waren alle in ihren Rollen Es war klar angesagt, es war einfach magisch und sowas passiert mir Nicht oft, aber es passiert immer mal wieder und wenn dieser Moment da ist dann sage ich mir selbst immer Ich bin immer noch im richtigen Ort Es ist alles noch gut.

01:05:21: Also ich bin jetzt nicht zu alt oder ich bin nicht verkehrt Oder ich bin wie sollte man damit aufhören?

01:05:27: Sondern Es ist tatsächlich so dass ich dann denke hab das jetzt.

01:05:31: bei dem banana neuen komödie die wir gerade gemacht haben hatte ich den moment auch Ballonfieber heißt der, er wird ganz süß einfach.

01:05:41: Da habe ich auch so eine Verbindung mit der Regisseurin also da weiß ich das die kommt auch sehr vom Herzen und jeder Mensch ist ja anders.

01:05:48: Jedes Mal lernt man sich neu kennen sind immer andere Leute dabei und wenn das passiert dass das ein ganz große Geschenke hab' ich nicht.

01:05:56: bei jedem Film kann ich nie so sagen und es sind trotzdem nachher tolle Filme geworden oder große Filme gewonnen.

01:06:04: Ja, wo du das jetzt erzählst.

01:06:05: Bei dem ersten Film, wo es gesagt hast mit dem magischen Moment, da hast du ja deine Ehe, sagst du verfilmt hat das vielleicht auch damit was zu tun?

01:06:16: Dass du in dem Moment das gesehen hast, dass etwas tatsächlich abgegangen

01:06:20: ist?

01:06:21: Nein!

01:06:22: Das konnte ich ganz gut von abstrahieren.

01:06:26: In dieser Wohnung war das eine Szene.

01:06:30: Da gab es in dem gleichen Film eine andere Szene, als wir dann wirklich... Das war ja die Ehescheidung.

01:06:36: Und als wir die Scheidung im Vorgericht stattfand und ich komme ... Wir konnten da nur Samstags drehen weil die lassen einen nicht in der Woche drehen natürlich, weil er der laufende Betrieb ist.

01:06:50: Und da komme ich ein bisschen drauf rein wo geschieden werden sollte und wir haben manchmal auch Kompasen dabei Und das wird ja immer mitgeschrieben und da war diese Dame, die das mitschreibt.

01:07:03: Das war eine Echte!

01:07:04: Das sieht dann auch besser aus, ne?

01:07:06: Die haben ja einen bestimmten Habitus oder irgendwas an oder so... Und dann komme ich da rein und die sagte, ah, ich kenne sie.

01:07:14: Sie war die Schriftführerin.

01:07:16: Nein bei der echten Scheidung.

01:07:19: Das fand ich sehr spuget, das fand ich total lustig.

01:07:25: Der Regisseur hat dann als die Richterin unterbrocken hat und gesagt hat, also jetzt gehen Sie mal vor die Tür.

01:07:32: Sie müssen sich jetzt finanziell einigen... Ich gebe Ihnen jetzt eine Viertelstunde oder eine halbe Stunde.

01:07:37: wenn sie dann nach einkommen und nicht persönlich einigen, dann entscheide

01:07:42: ich.".

01:07:43: Und dann wurden wir rausgeschmissen sozusagen aus dem Weißpappen.

01:07:47: Dann hat er einen riesen Stress im Theater gegeben und ich war dann im Flur.

01:07:55: Auf der Heizung hat er sich so abgedient und ich stand vor ihm.

01:07:59: Ich guckte also ein bisschen auf ihn runter, und der Regisseur hat das intuitiv auch so gemacht.

01:08:07: Also die Schauspieler, Christoph saß da auf der Heitzung... Das war dann natürlich wie ein Deja vu.

01:08:16: Boah!

01:08:17: Kannst du mich inszenieren?

01:08:18: Habe ich ihm vorher nicht so gesagt, ist dann so gewesen.

01:08:24: gibt, gibt einfach solche Momente.

01:08:27: Die können aber auch entstehen wenn ich das Team einschweiße ein Schwöre auf das fangen an und bevor wir anfangen segne ich die erst mal so'n bisschen.

01:08:37: also ne?

01:08:38: Wir sind jetzt sechs Wochen von morgens bis abends Und jetzt ist richtig viel los und jeder in seinem Department hat Wusel darum.

01:08:48: Aber erstmal sind wir jetzt eins und zwar sechs wochen.

01:08:53: Das mache ich immer gerne und da kann je nachdem auch schon mal sein, wenn alle gerade Momente da sind.

01:08:59: Dass es auch so ein Moment von wir gibt als Gruppe und ich schätze das sehr!

01:09:08: Also ich mag mich gern, wenn jeder seinen eigenen Schuh durchzieht und man sich nie kennenlernt oder so... Also, da sorg ich dann halt einfach.

01:09:17: Genau!

01:09:18: Da bist du gerade an unseren Chor denken dabei.

01:09:20: also es gibt ja auch so richtig schöne magische Momente die wir da schon zusammen erlebt haben und jeder bringt dann seine Stimme mit ein, sein Talent mit ein und gleichzeitig sind wir dann ein Ganzes und wir sind eigentlich noch mehr.

01:09:38: weißt du?

01:09:39: Es gibt diesen schönen Spruch Die Summe seiner Teile ist mehr als sein Ganzes, so ähnlich heißt das.

01:09:48: Wo man denkt, ja, das fühlt sich noch nach Mehr an und nach... Ja, wie du sagst, es ist ein heiliger Moment.

01:09:58: Das ist ganz toll!

01:09:59: Also das liebe ich beim Chor eben auch so.

01:10:01: Auch dass ich gar nicht die Veranheber keine Verantwortung da, nur für mich in dem Moment.

01:10:06: Und wenn unsere Chorleiterin Kerstin uns dann einschwingt und auch sie macht mit uns irgendwas, was sich auf uns manchmal überträgt.

01:10:20: Sie kriegt auch immer mit wer weint.

01:10:23: Merke ich so?

01:10:24: Sie sieht's dann irgendwie aus!

01:10:27: Und es ist ganz schön dass sie das auch ... sie würdigt das.

01:10:31: Es ist ein Blick so... und sie hat immer das ganze im Blick.

01:10:36: Dann ist das ein Orchester.

01:10:39: Das ist einfach toll und es sagt sie ja dann hinterher auch, dass er sich auch darüber freut wie wir da so da sind.

01:10:47: Ja, wir haben eine gute Co-Leiterin.

01:10:50: Absolut!

01:10:51: Und gleichzeitig ist es das was du dann machst als Filmproduzent und du hast an eben auch alles im Blick und hältst das Ganze.

01:11:00: Du hältst den ganzen Rahmen und du siehst jeden Einzelnen dabei.

01:11:09: Bist

01:11:09: du Praktikantin?

01:11:10: Ja genau und der Film ist letztendlich was daraus entsteht, wie wenn wir ein Konzert geben oder sowas.

01:11:20: Also finde ich eine schöne Parallel.

01:11:24: Ja!

01:11:25: Und alle Gewerke kommen zusammen.

01:11:27: dann und genau...

01:11:29: Ja, und die Storytellerinnen, die du bist sozusagen.

01:11:33: Und habe ich auch noch gedacht dieses Ganze was du schon vorher erzählt hast von deiner Kindheit wie du groß geworden bist usw.

01:11:40: Dann hast du so viele Geschichten in dir einfach.

01:11:44: Auch so viel Sachen schon erlebt, die man dann ja auch irgendwie mit reinbringt in die Filme.

01:11:50: Das schreibe ich mir manchmal auf wenn man so absurde Geschichten erlebt oder sieht, dann denke ich oh das muss ich irgendwann mal verarbeiten kommt selten dazu, weil das manchmal so ein Klischee sein könnte.

01:12:03: Dass man denkt ach das machten die ja nur was Film ist dabei haben wir es erlebt oder dabei hat's natürlich stattgefunden.

01:12:10: genau

01:12:12: Ja, meine Liebe.

01:12:14: Ich kann noch stundenlang mit dir weiterreden und ich denke ja wenn ihr noch Fragen habt ihr Lieben Zuhörerinnen und Zuhöerer dann schreibt es super gerne einfach in die Kommentare.

01:12:26: wir verlinken das ganze natürlich wie verlinken die Webseite von dir liebe Doris und was du noch erzählt hattest wo's wir unbedingt sehen sollten dieses dokumentar film da fällt mir sicher das noch ein.

01:12:37: dass verlinken wir auch sehr gerne.

01:12:39: Und jetzt kommen wir so langsam zum Schluss.

01:12:41: Aber vorher möchte ich dir noch eine Frage stellen, die ich allen meinen Gästen stelle und zwar stell dir vor es gibt so einer Art Herzwegweiser ja der irgendwo in der Landschaft steht und tatsächlich meine ich jetzt wie ein Wegweiser.

01:12:57: Ja und da stehen da sind so drei Drei Pfeile.

01:13:04: Kannst du dir vorstellen, vielleicht so Holzbretter oder sowas in Pfeilformen, die da draufstehen?

01:13:08: Ja, die an diesem ... ja, an so einem Pfahl festgetackert sind und wie auch immer man sich das vorstellen will, wie ein Herzweg, weil er eben aussehen kann.

01:13:18: Und ich würde gerne von dir wissen was würde für dich auf diesen drei Pfeilen stehen?

01:13:25: Was glaubst du, was sollte?

01:13:27: jemand der dasteht jetzt gerade nicht weiß, wo lang gehen sollte und er sieht an diesen Herzwegweiser.

01:13:36: Und ließ das... Was sollte da draufstehen für dich?

01:13:41: Also auf dem ersten sind drei, sagst du, oder?

01:13:44: Auf dem ersten steht Sonnenweg.

01:13:50: Auf dem zweiten steht Werbinig.

01:13:56: Und auf dem dritten steht Beste Gaststätte geöffnet

01:14:08: Um die Neugier zu wecken, sozusagen.

01:14:10: Ja

01:14:11: und dass man sicher geht wenn man den Weg geht... Die Knalper hat auf und ihr habt wirklich gutes Essen und man macht sich nicht umsonst den Weg weil es gibt immer da hinten eine Weißwurst oder einen Kohlrabi oder whatever.

01:14:26: Voll Salat!

01:14:29: Sehr gut ja

01:14:30: genau

01:14:31: Ja, ich denke du bist wirklich mit dieser Neugier durchs Leben gegangen.

01:14:35: Um immer zu gucken wo ist da was?

01:14:38: Was lockt mich hier?

01:14:39: Wo ist das nächste Abenteuer?

01:14:41: und ganz spannend!

01:14:43: Ich würde gerne mal... Das habe ich bisher noch nicht so im Podcast erwähnt aber ich hab jetzt seit kurzem die Lizenz auch für Human Design Readings.

01:14:55: Ganz, ganz spannend ist.

01:14:57: Da

01:14:57: gibt es eine tolle Folge von der Salia die ihr euch anhören könnt, die Gründerin vom Human Design Club wo ich das gelernt habe.

01:15:05: und ja und Human Design da gibt es unterschiedliche Typen und unterschiedlichen Profile und ich kann mir vorstellen, ich würde super gerne mit dir mal machen was du für ein Profil bist.

01:15:19: Kann ich dir schon sagen?

01:15:20: Ich bin die Macherin.

01:15:21: Ja, das habe ich mir gedacht, dass du die Macherin bist.

01:15:23: Das hab' ich mir schon sofort gedacht.

01:15:25: Du bist wahrscheinlich MG ne?

01:15:26: Also der Manifestierende-Generator.

01:15:28: Manifesto heißt es genau.

01:15:30: Ah, Manifestro

01:15:31: bist du!

01:15:32: Okay ja

01:15:32: also nicht nur die Macherin sondern wenn ich wirklich etwas möchte weiß ich, dass ich's umsetze.

01:15:39: diese Reise ist ja nie zu Ende.

01:15:41: Die wird nur leichter.

01:15:42: an alle Jüngeren, die zuhören sollten.

01:15:46: sie wird leichter.

01:15:48: Das kommt alles noch.

01:15:49: Die Geschenke kommen noch, aber der Weg dahin ist einfach erstmal... Du musst mal einfach mal gehen!

01:15:54: Ja, ja also wenn du fester bist und da gibt es eben auch das Profil und ich bin das Drei Fünfer und die drei steht für Abenteuer Und das wäre sehr interessant zu wissen ob du das auch bei dir drin hast.

01:16:08: Peter weiß es gar nicht.

01:16:09: Ich weiß nur nur dass

01:16:13: Ja, genau.

01:16:13: Wir haben festgestellt alle hier, ihr Lieben und Zuhörerinnen, dass Doris so eine lebenslustige und abenteuerlustigere Frau ist ... Aber mit einer ganz besonderen Tiefe!

01:16:28: die die Dinger angeht.

01:16:29: Und ja, also schaut euch die Filme an von Doris auf der Webseite.

01:16:37: Von ihr sind ganz viele aufgeführt und das lohnt sich wirklich.

01:16:43: Ich danke dir sehr, dass du dir die Zeit genommen hast uns hier einen Einblick in dein spannendes Leben zu geben.

01:16:52: Ja ich freue mich sehr, Dass ich dich kenne und dass wir weiter zusammen singen in dem tollen Chor Und da wünschst du dir alles, alles Liebe.

01:17:00: Dann der Kackrind für das wertschätzende Gespräch hat mir auch Spaß gemacht und ja vielleicht haben wir ein paar Zuhörer Lust sich das anzuhören.

01:17:09: Alles Liebe für dich!

01:17:10: Danke!

01:17:12: Bis dann ihr Lieben tschüss.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.