030 - Im Gespräch mit Anastasia Kimmel - Deine größte Wunde ist Dein größtes Potenzial
Shownotes
Was, wenn ausgerechnet das, was Dich in Deinem Leben am meisten verletzt hat, zu Deinem größten Geschenk werden kann?
Anastasia Kimmel ist psychologische Beraterin, Hospizbegleiterin und eine Frau, die Menschen auf eine ganz besondere Weise begegnet: aufmerksam, tief und ohne ihnen etwas überstülpen zu wollen. Ihr Herzensprojekt ist der Mensch – und ihre besondere Gabe beschreibt sie selbst mit den Worten: Menschen zum Leuchten zu bringen.
Doch was heute wie eine besondere Gabe wirkt, hat seinen Ursprung in einer schmerzhaften Erfahrung.
Anastasia erzählt in dieser Folge von einer Kindheit, in der sie sich häufig ungesehen und einsam fühlte. Sie lernte früh, Menschen zu beobachten, ihre Gefühle wahrzunehmen und die Diskrepanz zwischen dem, was jemand sagt, und dem, was er wirklich fühlt, zu erkennen. Gleichzeitig entwickelte sie einen Mechanismus, den vermutlich viele von uns kennen: nett sein, freundlich sein, keine Bedürfnisse haben und sich möglichst nicht zumuten, um dazuzugehören.
Wir sprechen darüber, wie unsere frühen Erfahrungen uns prägen, welche Rolle Anpassung und Zugehörigkeit in unserem Leben spielen und warum es so wichtig ist, irgendwann den Weg zurück zu unserem eigenen, unverfälschten Kern zu finden.
Ein Gespräch über Menschsein, innere Entwicklung und die vielleicht wichtigste Frage überhaupt: Warum bin ich hier?
Hier kommst Du zur Webseite von Anastasia. Und hier kommst Du zu ihrem Youtube-Kanal.
Folge mir gern auf Instagram und lass' mir einen Kommentar zu dieser Folge da.
Oder schreibe mir eine Email und erzähle mir, wie Dir die Podcastfolge gefallen hat. Empfehle den Podcast auch super gerne weiter. Bitte schreibe mir auch gerne eine Rezension und verteile ein paar Sternchen. Vielen lieben Dank!
Und wenn Du keine Folge mehr verpassen möchtest, dann abonniere doch gerne diesen Podcast.
Und wenn Du gerade beruflich unzufrieden bist oder irgendwo in Deinem Leben feststeckst und Du mehr Leichtigkeit und inneren Frieden in Deinem Alltag suchst, dann schau doch gerne mal auf meiner Webseite vorbei und buche Dir ein unverbindliches, kostenfreies Erstgespräch. Und wir schauen dann gemeinsam, wie ich Dich unterstützen kann.
Alles Liebe.
Deine Katrin
Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu meinem Podcast Herzwegweiser.
00:00:06: Der Podcast für alle, die sich danach sehen ihrer inneren Stimme wieder mehr zuzuhören und ihr zu folgen!
00:00:13: Ich bin Katri Nice von NICE Coaching, Transmissionscoach für berufliche Erfüllung und Lebensglück.
00:00:19: Ich begleite Menschen, die in ihrem Job oder Leben feststecken dabei, wieder zu sich selbst zurückzufinden – zu ihrem wahren Kern, zu dem was sie wirklich erfüllt.
00:00:30: In diesem Podcast spreche ich mit inspirierenden Menschen, die nach Umwegen oder Sackgassen auf
00:00:35: ihrem Lebensweg
00:00:37: den Mut gefunden haben hier im Herzen zu folgen.
00:00:40: Sie erzählen hier ihre ganz persönliche Geschichte offen ehrlich berührend.
00:00:46: Diese Gespräche machen
00:00:47: Mut
00:00:48: denn sie zeigen es lohnt sich dem eigenen Herzen zur Vertrauen und der inneren Stimme zu folge.
00:00:54: Lass dich inspirieren und freu dich mit mir auf meinen heutigen Gast!
00:01:24: Mein heutiger Gast ist Anastasia Kimmel.
00:01:27: Herzlich willkommen in meinem Podcast Herzwegeweiser, lieber Anastasia!
00:01:32: Hallo Katrin ich freue mich sehr.
00:01:34: danke für die Einladung
00:01:35: aber so gerne meine liebe.
00:01:38: Ich sage allen meinen Gästen im podcast dass sie sich bitte erstmal selber vorstellen sollen Wer sie so sind, was sie so machen und was man sonst noch über sie wissen sollte.
00:01:50: Sei doch so lieb und stelle dich unseren Zuhörern und Zuhöhrern einmal vor!
00:01:55: Danke.
00:01:57: Ja also mein Name ist Anastasia Kimmel.
00:01:59: ich bin von Beruf Psychologische Beraterin.
00:02:02: Also ich arbeite an der Beratungsstelle.
00:02:04: Psychologischen Beratungstelle macht Familienpaar- und Lebensberatungen habe eine Hospizausbildung gemacht.
00:02:10: Das heißt, ich hab auch in einer gewissen Zeit Sterbende begleitet und ich habe auch eine Pilates-Ausbildung gemacht und Kurse gegeben im Pilates.
00:02:18: Und daran siehst du schon dass eigentlich mein Herzensprojekt der Mensch ist denn alles was ich bisher gemacht haben hat immer mit Menschen zu tun.
00:02:28: Ja das ist ein schönes Wort!
00:02:32: Mein Herzungsprojekt sind Menschen.
00:02:35: Wenn du das sagst, mein Herzensprojekt sind Menschen.
00:02:37: Was möchtest du denn mit den Menschen machen?
00:02:40: Wenn du sagst du machst psychologische Beratung Pilates Das sind ja viele Dinge was würdest du sagen ist so der rote Faden?
00:02:50: Ich würde sagen das Wichtigste is die Begegnung.
00:02:54: Also erstmal gar keine Intention also keine Absicht in dem Sinne wenn ich den Menschen begegne Sondern es geht um die Berührung und des Spüren meines Gegenübers, also das Menschen in seinem Sein und dem was er fühlt.
00:03:10: Was ihn ausmacht wie er geworden ist zu dem, was er heute ist, was ihm umtreibt wo seine Wünsche und seine Sehnsüchte sind.
00:03:18: Also ich glaube es geht mir primär darum Menschen zu begegnen Und in den unterschiedlichen Tätigkeiten die ich ausgeübt habe natürlich auch sie da abzuholen, wo sie stehen und ihnen Unterstützung zu geben in dem, wo Sie hinwollen.
00:03:36: Also das ist wenn jemand im Pilateskurs kommt ganz anders als wie jemand im Sterben liegt – ganz anders wie wenn jemand in Not ist und bei mir in die Beratung kommt.
00:03:47: Aber letztlich geht es immer um das Sehnen und das Werden des Menschen und die Begleitung, die ich da machen darf
00:03:55: ja...
00:03:56: Das ist das was mich berührt und warum ich den Menschen so faszinierend finde.
00:04:02: Und Intenzions, also absichtslos eigentlich begegnen möchte.
00:04:08: Was berührt dich daran so sehr dass du Menschen so begegnern möchtest?
00:04:15: Ich glaube das ist ein Privileg es also Mensch zu sein.
00:04:20: Ich glaube, dass wir uns dessen gar nicht bewusst sind was das für ein Privileg ist.
00:04:24: Dass wir in dieser Verkörperung hier sein dürfen um mit diesem physischen Körper diese Erfahrungen zu machen die wir machen.
00:04:32: und ich glaube dass unsere Aufgabe es uns zu entwickeln.
00:04:38: also ich glaube da jede Seele die sich ja auf dieser Erde bewegt eigentlich sich entwickeln möchte.
00:04:45: Manche haben es nicht so bewusst, ja das geht bei vielen auch übers Leid über die Not aber ich glaube ganz tief ist dieser Entwicklungswunsch und der Wunsch nach Verbundenheit.
00:05:00: Das ist das was mich fasziniert.
00:05:06: Es gibt für mich nichts Schöneres, jetzt kann man natürlich auch überlegen.
00:05:10: Warum bin ich mit dieser Intention?
00:05:12: Bin ich vielleicht hier auf der Erde?
00:05:14: weil ich mir gedacht habe diese Erfahrung möchte ich machen Menschen begleiten zu dürfen.
00:05:18: also in meinem physischen Körper möchte Ich auch bestimmte Erfahrungen machen Und das heißt vielleicht möchte ich diese Erfahrung machen, wie es sich anfühlt Menschen in ihrer Entwicklung zu helfen.
00:05:29: Also Menschen leuchten zu lassen.
00:05:30: Das sage ja ganz oft wenn mich Menschen fragen was ist deine Stärke?
00:05:35: Ich sag auch immer es gibt keine talentfreien Menschen.
00:05:38: jeder Mensch hat einen Talent und eine Gabe mitbekommen.
00:05:42: Wenn ich nach meiner gefragt werde dann glaube ich dass es das ist, dass ich Menschen gut leuchte lassen kann.
00:05:49: Das wurde mir gegeben und geschenkt.
00:05:51: Und die Frage ist halt, wie wir mit diesen Gaben, mit diesen Geschenken, die wir bekommen haben?
00:05:55: Wie will sie einsetzen?
00:05:57: Wie wird damit
00:05:57: umgehen?".
00:06:01: Das ist sehr schön, wenn du das sagst, Menschen leuchten lassen!
00:06:04: Es ist auch so... dass was meine Intention ist, was ich auch sage, deswegen haben wir uns wahrscheinlich auch gefunden.
00:06:12: So Schwestern im Geiste.
00:06:16: Das, was du gesagt hast, ich weiß nicht ob So viele Zuhörerinnen und Zuhörer, dass sofort so verstehen.
00:06:25: Dass du sagst es ist ein großes Privileg Mensch zu sein.
00:06:31: Wenn du jetzt zurückgehst in deiner Entwicklung.
00:06:35: Zu der Anastasia die das vielleicht auch noch nicht verstehen konnte Wo landen wir da?
00:06:43: Oh wenn ich an meinen Anfang Wie bin ich denn in diese Welt gekommen?
00:06:51: Und wo bin ich da reingeplumpst, in welches System.
00:06:55: Also wir kommen ja alle in ein System hinein geboren und müssen uns da erst mal zurechtfinden.
00:07:04: Ich sag immer man wird da verwickelt also man kommt pur auf die Welt dann wird man so verwickelt in dem System, dass man hineingeboren wird und ab einem bestimmten Punkt wenn wir uns unsere bewusst werden, sozusagen geht es um die Entwicklung.
00:07:19: Also uns da wieder rauszuentwickeln zu unserem Warenkern.
00:07:22: also das ist mein Bild so von Entwicklung.
00:07:25: aber bei mir war das so.
00:07:26: ich bin in ein System hineingeboren worden.
00:07:31: meine Eltern waren sehr beschäftigt mit sich selbst ja als ich bin Einzelkind sehr beschäftig mit sich selber und ich komme aus dem Migrationshintergrund.
00:07:41: meine Eltern kamen Ende der Sechziger Jahre aus Griechenland und da war es ein pohre Überlebenskampf.
00:07:48: Also meine Eltern waren damit beschäftigt, in diesem Land irgendwie zu überleben also alle die Sprache fremden, die Menschen fremen, die Kultur fremd und sie waren damit bescheftigt sich dazu orientieren sich da irgendwie durchzuschlagen.
00:08:05: das soll heißen ich war ein sehr ungesehenes Kind unser einsames Kind, weil da niemand war.
00:08:12: Da war kein Erwachsene der darauf geschaut hat.
00:08:15: was ist denn das jetzt für ein Kind und was für Bedürfnisse hat es?
00:08:18: Ja wie geht's denn diesen kind und wie kann ich diesem Kind genügend Unterstützung geben dass sein Potenzial entwickeln können?
00:08:27: also das ist ja der Idealfall sag' ich mal.
00:08:29: es ist wahrscheinlich in den wenigsten Familien aber im System bin ich eben groß geworden gesehen sehr einsam.
00:08:39: und jetzt kommen wir zu dem Punkt, dass jede das ich würde sagen ist meine Wunde.
00:08:46: Meine Urwunde war tatsächlich, dass ich darunter sehr gelitten habe als Kind.
00:08:50: Dass ich nicht vorkam also weder in der Gesellschaft als Ausländer-Kind sage ich mal war das nicht so, dass man mich wahrgenommen hat oder mit mir zusammen sein wollte oder Zeit verbringen wollte.
00:09:02: und in dem System, indem ich hineingeboren wurde ja auch weil meine Eltern so beschäftigt mit sich waren.
00:09:09: aber was ich gelernt hab war Menschen zu beobachten.
00:09:13: Ich hatte sehr viel Zeit Menschen zu Beobachten Und dadurch wurden diese Sinne ausgebildet, dass ich schon ganz früh dafür empfänglich war.
00:09:24: Wie geht es dem anderen?
00:09:26: Was bewegt dem anderen?
00:09:27: also was zeigt der Mensch im Außen?
00:09:29: und wie ist aber sein Gefühlszustand oder seinen inneren Zustand?
00:09:35: Und insofern glaube ich das ich das gebraucht habe Diese Einsamkeit, die es nicht gesehen werden um gut bei mir bleiben zu können und diese Sinne sozusagen zu entdecken und zu schärfen.
00:09:48: Das kam natürlich erst sehr viel später dir kennen.
00:09:52: Hattest du da irgendeine Art Mentor oder irgendjemanden der sich vielleicht doch um dich gekümmert hat?
00:09:57: Gab's ein Lehrer, gab's Großeltern, Nachbarn, Freunde...
00:10:03: Leider gar nicht!
00:10:05: Ich finde es interessant, dass du diese Frage stellst Katrin.
00:10:08: Weil die stelle ich auch immer Menschen, die in sehr unglücklichen Konstellationen hineingeboren werden und ich bin auch immer wieder erstaunt das ist nicht nur mich betrifft sondern sehr viele andere Kinder Dass da oft niemand ist der hinschaut Die hinscht und Das ist so erstaunlich weil wir ja oft hören.
00:10:31: also wenn man oft mit Menschen spricht, die es dann zu etwas gebracht haben, sage ich mal ein Anführungszeichen.
00:10:38: Sie sagten immer wieder sagen ah es gab jemanden der hat mich gesehen meine Großmutter mein Lehrer wie du das auch gerade so schön formuliert hast.
00:10:49: Ja in diesen großen Geschichten gab es immer irgendjemand der da war aber in meinem Leben war das nicht so und Mit den Menschen, mit denen ich spreche ist es ganz oft auch so dass niemand da war der das gesehen hat.
00:11:08: Das ist wirklich traurig und so wichtig dass man hinschaut.
00:11:18: So wichtig für ihr Lieben zuhause Wenn ihr Kinder in eurem Umfeld habt und da merkt ihr sowas, also so wichtig das im Herzen zu tragen.
00:11:32: Und dort hinzuschauen.
00:11:34: Ja und du sagst dass du hast diese Gabe entwickelt zu beobachten, konntest du denn da schon einen neutralen Blick entwickeln?
00:11:43: Also sowas weißt du wenn man Ja, irgendwie ausgegrenzt wird.
00:11:48: Ich stelle mir vor, du wurdest ausgegrenzt von den Mitschülerinnen und Mitschülern Und Du standst da so ein bisschen vielleicht an der Seite.
00:11:57: Da ist ja eigentlich eher dieser Wunsch dabei.
00:11:59: ich möchte gerne dazugehören.
00:12:02: Warum wollen die nichts von mir wissen?
00:12:05: Und da fällt es ja schwer diese neutrale Sicht einzunehmen.
00:12:10: Wie ist das dir damit gegangen?
00:12:12: Ja, das kam erst viel später die neutrale Sicht.
00:12:15: Aber das sage ich mal jetzt in meiner Kindheit und in meiner Jugend wie bei vielen anderen Kindern und Jugendlichen ja auch habe ich erstmal geguckt mich möglichst anzupassen um dabei sein zu dürfen also nicht aufzufallen im negativen Sinne.
00:12:31: wenn dann positiv so was muss sich tun damit ich dabei sein darf?
00:12:40: Ja, diese Anpassungsleistung, die eigentlich Kinder ja alle... also davon sind ja alle Kinder betroffen.
00:12:48: Dass sie diese AnPassungsleistungen machen wie muss ich sein damit ich dazugehört?
00:12:52: Das ist so ein Mechanismus den man dann entwickelt und bei mir war das eben nett
00:12:57: sein, lieb
00:12:58: sein nicht zur Last fallen keine Bedürfnisse äußern Also niemanden auf gar keinen Fall dich zumuten mutete dich nur niemanden zu, macht die Dinge alleine mit dir aus.
00:13:12: Und das hat sich sehr, sehr lange durch mein Leben gezogen.
00:13:18: Also dies freundlich sein, lieb sein, nett sein... Das hat dann wirklich und dann noch als Mädchen auch noch gesellschaftlich so belohnt.
00:13:28: unsere Gesellschaft ist es ja nicht so dass sie dann hinkommt und sagt Oh, mir fällt auch du bist so freundlich.
00:13:35: So nett!
00:13:35: Du hast es nie bedürfnis.
00:13:36: Ja genau.
00:13:42: Das alle davon profitieren und er verstärken indem sie sagen ach das ist so schön mit dir.
00:13:48: Du bist so umgänglich, du bist angenehm.
00:13:52: Also das war eine lange Zeit, mit dem bin ich durch die Welt gelaufen und eigentlich auch ganz gut durchgekommen.
00:13:57: Weil ich gemerkt habe ja damit sind Menschen gern mit mir zusammen wenn ich mich nicht zumute und wenn ich nett und freundlich bin dann wollen alle den Kontakt zu mir.
00:14:06: also in der Jugend.
00:14:08: War das dann auf jeden Fall würde ich sagen mein Eintritt meine mein Ticket in die Gesellschaft?
00:14:18: Ja das ist wirklich bei vielen so typisch People Pleaser Ja.
00:14:23: Spannend!
00:14:24: Und was ist dann passiert?
00:14:25: Was kommt denn deine Entwicklung weiter?
00:14:29: Also meine Entwicklung, also mein Momus sagen es gab ja noch den anderen Teil.
00:14:35: Es war diese Teile das ich pass mich an.
00:14:38: und gleichzeitig durch das Ausgrenzen und dass viele allein sein habe ich natürlich auch sehr stark wahrgenommen, dass Menschen die auch dazugehört haben ja nicht... Das ist denen nicht wirklich gut ging.
00:14:51: nach außen oft was anderes vorgespielt wurde, als die Menschen innerlich gefühlt haben.
00:14:58: Und da kommen wir wieder zu der Gabe, die ich entwickeln konnte, dass diese Diskrepanz wahrgenommen habe.
00:15:06: Du sagst jetzt die Worte, die der andere hören will aber du fühlst überhaupt nicht so.
00:15:13: Das ist gar nicht zum Thema Behaftigkeit.
00:15:16: Ich hab sehr schnell verstanden und gefühelt Was ist wahrhaftig?
00:15:23: Also wer agiert, war haftig.
00:15:25: Wer äußert sich, war haftig und wer sagt aber nur etwas um dabei sein zu dürfen, um nicht rauszufallen Und dann diese vielen Gefühle die da ja letztlich mit verbunden sind also Ängste wie viele Menschen wirklich freundlich sind und das hat mich auch betroffen zwar bei mir auch so aus Angst rauszufallen.
00:15:50: Ich war ja auch ein Peoplepleaser, wollte mich nicht zumuten, wollte geschmeidig sein – aus Angst dass ich rausfall
00:15:59: bzw.,
00:15:59: dass sich nicht mit dabei sein darf.
00:16:01: und das habe ich bei anderen Menschen natürlich genauso wahrgenommen.
00:16:05: ganz stark wie viel Angst eigentlich in den Menschen ist im sozialen Umgang und wir haben es nicht mal bewusst weil es einen konditionierten Mechanismus ist Das beginnt ja schon in den Familien.
00:16:20: Also wenn man viele Geschwister ist, wie muss ich sein damit Papa und Mama mich sehen?
00:16:25: Dass mit Papa und mama mich lieben, dass ich vielleicht nicht untergehe in dem System wo noch Bruder Schwester und andere Geschwisters mit dabei sind also vieles ist sehr stark angstinduziert
00:16:42: Ja das stimmt.
00:16:46: Und dann war für dich denn die Konsequenz sozusagen Psychologie zu studieren oder?
00:16:51: Ich habe Pädagogik studiert.
00:16:52: Ah, Pädagogik!
00:16:53: Ja, also ich... Am Anfang waren noch gar nicht so klar ob ich was Therapeutisches machen möchte als psychologische Beraterin und ich hatte dann nach meinem Studium, ich hab jetzt zwischendrin auch noch drei Kinder bekommen.
00:17:07: Okay.
00:17:08: Und dann hatte ich noch eine Hospiz-Ausbildung gemacht war auch so ein Herzensprojekt, mich mit dem Sterben auseinanderzusetzen.
00:17:17: Also im Sinne von den sterbenden Lernen gut zu leben.
00:17:21: Was ist das Leben überhaupt?
00:17:24: Und erst sehr viel später habe ich dann gespürt... Ich möchte doch mit Erwachsenen zusammenarbeiten und zwar im Vier-Augen-Gespräch.
00:17:37: Im Vier Augengespräch deshalb weil vielleicht auch durch meine Geschichte.
00:17:42: Ich oft Gruppendynamiken als sehr unwahrhaftig, fast bedrohlich manchmal wahrgenommen habe und im Vier-Augen-Kontakt gemerkt hab wenn ich mit einzelnen Menschen arbeite, oft besser an den Kern komme und der Mensch sich eben traut seine Maske abzulegen.
00:18:03: Also im Einzelkontakt sind die Menschen, das wirst du vielleicht auch kennen, Katrin.
00:18:07: Wenn man sich in großen Runden befindet oder ob man unter vier Augen mit jemanden spricht da gibt es eine ganz andere Begegnung wie in einer Gruppe wo eben so ne Gruppendynamik steht?
00:18:20: Ja
00:18:20: natürlich ja
00:18:23: und wir dann in so ner Gruppendynamik immer wieder in diese Mechanismen zurückfallen.
00:18:27: Wie müssen wir sein um dazu gehören zu können um nicht rauszufallen.
00:18:35: Und diese Betrugung ist im Vier-Augen-Kontakt weniger und deswegen habe ich so dieses Gefühl, zeigt sich der Mensch im Vieraugenkontakt eben noch mal anders purer als in einer Gruppe?
00:18:52: Das ist interessant, dass du das gerade sagst für Augenkontakt.
00:18:54: Denn wir sitzen uns ja jetzt hier gegenüber und ich schaue in deine großen braunen Augen.
00:19:01: Und ihr Lieben, Zuhörerinnen und Zuhäuer könnt ihr jetzt leider nicht sehen aber... Ich habe das Gefühl Anastasia guckt mir grade auf den Boden meiner Seele so.
00:19:12: Also du hast so einen ganz besonderen Blick finde ich und die man standhalten kann.
00:19:21: Da braucht man Kraft dazu, merke ich.
00:19:26: Man kann ja nichts vormachen!
00:19:27: Das ist tatsächlich... Also es spürt man sofort!
00:19:30: Es ist ganz interessant und ich würde dich gerne noch mal fragen wo glaubst du?
00:19:38: Kommt das her?
00:19:42: Du sagst, du bist aus Griechenland.
00:19:44: Gibt es irgendwie Vorfahren die damit was zu tun hatten?
00:19:48: Irgendwie habe ich das Gefühl, du hast so etwas mitgebrachtes.
00:19:52: Weißt du wie diese alten Großmütter, den man auf der Straße begegnet und die haben dann einen ganz tiefen Blick.
00:20:00: Irgendwann kommt mir das gerade so!
00:20:03: Vielleicht ist
00:20:04: es auch ein Stück weit so.
00:20:05: Also ich muss dazu sagen, das ist ein sehr heikles Thema, dass du ansprichst weil das habe ich jeden Fall noch vor.
00:20:11: also das was du ansprechst is ja so eine Art Ahnenforschung beim... Das finde ich sehr inspirierend von dir.
00:20:18: Also vielen Dank hat drin, dass Du mich daran nochmal erinnerst.
00:20:21: Es ist wirklich das, was ich nochmal dem ich nochmal nachgehen möchte.
00:20:26: Ich weiß nur, dass ich eine Mischung bin aus wirklich viel Flüchtling, Vertreibung nicht so Gehörigkeit.
00:20:36: Also meine Großmutter bei der ich übrigens zwei Jahre war als Zeugling also Ich bin auf die Welt gekommen.
00:20:43: dann wurde ich ein Jahr bei meiner Mutter also bei meinen Eltern und Dann wurde ich nach Griechenland gegeben.
00:20:51: Meine Großmütter Dorf, Bauernhof und das ist ganz gängig für eigentlich die meisten Migranten Kinder.
00:21:01: Die Gastarbeiter, die hier waren haben gearbeitet und ihre Kinder wurden oft zu den Großeltern nach Deutschland in die Türkei wieder zurück in die Heimatländer sozusagen zur Betreuung gegeben.
00:21:15: Ich habe auch leider nicht wirklich gute Literatur dazu gefunden, was das denn mit den Kindern, die ja jetzt in meinem Alter sind.
00:21:22: Also Fünfzig Plus ist es mir denen gemacht hat.
00:21:28: Aber ich weiß dass meine Großmutter bei der ich war, die einen Bauernhof hatte also da gab's dann Hühner und Katzen und ein Esel.
00:21:34: sogar gibt es schon auch schöne Bilder, die ich hab.
00:21:37: Ich hab den Stiefoper gehabt, also mein Großvater ist verstorben und dann hat meine Großmutter noch mal geheiratet.
00:21:44: Meine Großmütter kam aus Russland, also ihre Mutter war Russin und sie war Al-Prussin und ist nach Griechenland geflüchtet.
00:21:56: Also von der Seite weiß ich das da sehr viel an Flüchtlingen und an Vertreibungen auch an Kriegsszenarien, später waren ja die Besetzung von den Türken, also es gab ja diese vierhundert Jahre sozusagen zwischen Türkei und Griechenland wieder.
00:22:13: Diese Unruhen und Kriege.
00:22:15: Und dann kamen auch die Deutschen nach dem Land.
00:22:20: Ich weiß dass da sehr viel an Gewalt stattgefunden hat.
00:22:24: Meine Großmutter wurde das gesagt mit einem Gewehr- und Schlag auf den Kopf bekommen.
00:22:29: Mein Großvater lag drei Tage wohl im kalten Wasser bis man ihn da entdeckt hat und rausgezogen hat.
00:22:36: Also die Geschichten, die sind natürlich schon in den Zellen gespeichert?
00:22:41: Ja auf jeden Fall ja total.
00:22:44: Das ist sehr wichtig so was mal zu machen, sondern an Forschung auch vielleicht eine Aufstellung.
00:22:51: weißt du, Familienaufstellungen sind ja total spannend.
00:22:54: dazu auch ich habe auch ne Vertreibungsgeschichte in meiner Familie aus dem ehemaligen Ostpreußen und da kommen meine Großeltern-Väter, also die Eltern meines Vaters ja so.
00:23:14: Das hat unsere Familie auch geprägt und das hat mich auch geprägt auf jeden Fall.
00:23:19: Und es ist ganz spannend in der Familienaufstellung
00:23:22: mal
00:23:23: sich anzuschauen.
00:23:26: Darüber zu sprechen?
00:23:27: Ich weiß nicht bei euch wurde darüber aber gesprochen oder?
00:23:30: Ja, da wurde darüber gesprochen.
00:23:31: Aber immer in der Richtung von wegen ... Wir haben ja unsere Heimat verloren.
00:23:35: und wie schrecklich ist das gewesen?
00:23:37: Und wie traurig!
00:23:41: Es war so schön dort
00:23:42: usw.,
00:23:42: aber es wurde nicht gesehen, dass sie eigentlich selbst dazu beigetragen haben.
00:23:51: Die Deutschen haben den Krieg angefangen.
00:23:55: So was.
00:23:58: Was da alles ... Das ist ein Riesenfass.
00:24:01: Also das passt doch jetzt nicht in den Podcast, aber das ist wirklich ein Riesenfass was man da aufmachen kann und ja was unheimlich viele Verstrickungen einfach auch mit sich bringt und tatsächlich diese Enkelgenerationen
00:24:17: auch geprägt
00:24:18: hat.
00:24:19: und ich glaube da auch dann, dass das in unserer Genetik mit drin ist.
00:24:24: Also es gibt ja ganz viele Forschungen dazu, so Epigenetik wie entwickelt sich das?
00:24:31: Du kannst deine Gene ja auch verändern also da gibt's ganz tolle, tolle Forschung dazu aber eben auch, dass du was mitbringst.
00:24:40: Dass du Ängste vielleicht schon mit bringst von Ja, von früher so und aus deiner Ahnenlinie.
00:24:46: Und dich selber betrifft das in einem Maße und du kannst es gar nicht erklären weil es mit deiner Lebensgeschichte nichts zu tun hat.
00:24:56: Das finde ich ganz
00:24:56: spannend.
00:24:58: Und eben da nicht stecken zu bleiben also im Sinne von oh wie war alles schwer?
00:25:04: In meiner Genetik ist jetzt nur Not- und Elend- und Krieg sondern tatsächlich das Potenzial darin zu sehen.
00:25:13: Ich sage ja ganz oft so, die werden auch nicht müde das immer wieder zu sagen.
00:25:17: Deine größte Wunde ist dein größtes Potenzial.
00:25:21: Das sieht man jetzt auch an Malmwerden.
00:25:23: mit dieser Einsamkeit und dem Ungesehen werden Menschen gut sehen zu können und es zu nutzen... Aber auch eben diese Vertreibung, diese Kriegsgeschichte, diese Ängste die meine Großeltern vielleicht durchgemacht haben.
00:25:36: Diese Überlebenskampf von meinen Eltern dann in ein anderes Land zu kommen und sich da so durchzuschlagen welches Potenzial sich verbirgt sich darin aber für mich die Weitergabe an meine Kinder unterbrechen kann.
00:25:51: denn wenn ich erkenne was ist das Potenziale das da drin steckt?
00:25:54: Dann kann nicht mein Kindern das Potential weitergeben Das ich lebe.
00:26:00: Nicht nur das Traum!
00:26:01: Ja, absolut.
00:26:04: Und genau wenn du das sagst mit dem Potenzial... Mir fällt dazu ein, weil du hättest ja allen Grund auch ... Also so ein Roll zu haben für deine Eltern, für die Situation.
00:26:20: Für Deutschland einfach auch das, dass die dich nicht hier gesehen haben, dass ich nicht unterstützt habe.
00:26:26: Das ist keine Unterstützung gab für Migrationskinder und so weiter.
00:26:30: Und wie ich dich aber jetzt erlebe und verstanden habe... Ist es nicht der Fall?
00:26:36: Und das ist ja auch so etwas.
00:26:38: Weißt du, wenn man eine Vergebung ist Da steckt das größte Potenzial drin.
00:26:47: Ja, und vor allem Vergebung als Prozess zu sehen.
00:26:52: Das sagen wir ja oft.
00:26:53: Wir müssen einander vergeben aber es geht nicht aus dem Moment heraus.
00:26:57: also ich... Es ist was Schlimmes passiert Entschuldigung und Ich vergebe dir sondern manchmal sitzt die Wunde so tief dass es eine Zeit braucht und dass man sich auch die Zeit gibt.
00:27:10: Das heißt der Beginn eines Vergebungsprozesses ist immer die Bereitschaft.
00:27:16: Also will ich, bin ich bereit dazu und ich spüre aber ich kann es noch gar nicht.
00:27:20: also mein Herz hängt noch an dem Schmerz.
00:27:23: Aber sobald ich die Bereitschaft formulier kann ich mich in das Vertrauen hineinfallen lassen dass das ein Prozess ist der am Ende eine vergebungsbereitschaft mich im Herzen spüren lässt fühlen lässt.
00:27:39: Und das war bei mir auch so.
00:27:43: Du hast schon recht, das hast du richtig erkannt.
00:27:45: Ich bin kein wütender Mensch.
00:27:47: Es durfte ich auch nicht sein.
00:27:48: Wut war ein Gefühl, dass bei uns überhaupt nicht akzeptiert wurde.
00:27:53: Aber die andere Seite der Wut ist ja Aggressionen.
00:27:57: Die Gegenseite, die anderen Seite der Medaille ist ja die Depressionen.
00:28:01: Ich würde eher sagen ... Man kann es auch hier südländisch erklären.
00:28:05: Ich habe lange Jahre immer gesagt, ich hab eben die süd ländische Melancholie.
00:28:11: Hört sich besser an, wie.
00:28:13: eigentlich habe ich sehr viele Jahre getraut.
00:28:18: Viel Traurigkeit in meinem Leben und das haben auch viele Menschen die mich dann näher kennen.
00:28:25: Das war für sie auch sicherlich nicht ganz einfach weil es manchmal wirklich so ein Sog waren, Sog der Trauer Und das dann zu erkennen.
00:28:33: diese Trauer ist halt Teil des Schmerzes und die möchte gesehen werden Und die möchte gefühlt werden.
00:28:44: Ja, und das ist Teil dieses Entwicklungsprozesses.
00:28:49: Das ist dieses ... Also wenn du sagst, du möchtest dabei helfen, die Menschen zu entwickeln?
00:28:55: Es ist ja auch nicht so, dass man dann wie so ein ... Weißt du, wie ich mir jetzt sage, du nimmst einen Faden irgendwie, du hast den mit dem Menschen so verwickelt.
00:29:02: Dann machst du Brrrt!
00:29:04: Und schon wieder so entwickeln eben nicht.
00:29:08: Sondern es entwickelt sich eben in dem Tempo, indem es für diesen Menschen eben einfach auch gut ist und richtig ist.
00:29:17: Und das kann dauern.
00:29:20: Ja ganz genau!
00:29:21: Das ist eigentlich die größte Herausforderung anzuerkennen dass ich eine Entwicklung nicht beschleunigen kann.
00:29:30: also ich als Beraterin wenn Menschen zu mir kommen Ich kann immer nur ein Stück begleiten, dann stagniert es vielleicht wieder und das Vertrauen haben wird sich schon formieren in den Menschen.
00:29:44: Deswegen sage ich immer die Bereitschaft ist dieses für mich der Abgleich nicht wo stehst du gerade wie weit hast du dich entwickelt und wo willst du dich hin entwickeln sondern in jedem Moment also indem die Menschen denken jetzt geht ja gar nichts mehr voran.
00:30:02: Nur nochmal kurz abzugleichen ist deine Bereitschaft.
00:30:06: Und wenn es dein Jahr gibt zu vertrauen, ah ja gut das wird dann dann das Tempo des du brauchst.
00:30:13: Du wirst es in deinem Tempo machen.
00:30:17: Wie war denn dein Entwicklungsprozess dann weiterhin?
00:30:20: Also wenn
00:30:21: du
00:30:22: sagst, du hast drei Kinder bekommen.
00:30:26: Du warst in einer tiefen Traurigkeit, hast du gerade erzählt.
00:30:31: Du hast als psychologische Beraterin schon gearbeitet.
00:30:34: Was ist dann passiert?
00:30:38: Die Summe meiner Tätigkeiten und dann wirklich auch die Sterbebegleitung dazu beziehungsweise die Auseinandersetzung mit dem Sterben oder den Tod Aber auch mit dem Leben, also was ist das gute Leben?
00:30:51: Das darum geht es ja auch immer.
00:30:52: Wenn Menschen mit ihrem Leid zu mir kommen, ja.
00:30:56: Es geht ja darum dass sie das Gute leben möchten.
00:30:59: Ja die Frage nach dem guten Leben und für mich war das der Punkt irgendwann da waren die Kinder schon... Also das ist ja genau der Punkt für viele Frauen glaube ich wenn die Kinder so Flücke werden und das Haus verlassen diese Lehre die dann plötzlich so bewusst wird.
00:31:16: Also mir ist dann so bewusst geworden, okay und jetzt?
00:31:19: Was kommen da dessen?
00:31:21: Sind alle weg?
00:31:22: und jetzt was mache ich mit meinem
00:31:25: Leben?".
00:31:26: Und da kam das nochmal in einer höheren Lautstärke sage ich mal dieses Warum bist du hier?
00:31:33: Wie viele Jahre hast Du noch?
00:31:35: Was ist Dein Talent?
00:31:36: Was is Deine Gabel?
00:31:37: Was es das gute Leben für Dich?
00:31:39: Diese Fragen die ich mir gestellt habe... Und für mich persönlich, also da hat jeder seinen ganz individuellen Zugang war ja dann wirklich auch der spirituelle Zugang.
00:31:53: Also an einem Punkt zu merken ich kann mich nicht nur an dem Außen orientieren und im Abgleich möglichst nur Not oder Leid zu verringern, um dann mit möglichst wenig Leid und Not zu sterben.
00:32:09: Sondern es muss noch etwas Größeres geben, mit dem ich in Verbindung bin.
00:32:15: Und das war für mich so, sag' ich mal wie ein Game-Changer, da hat sich die Schraube gelöst, die Kinderratzer ausm Haus und diese Sehnsucht nach dieser Anbindung zum Göttlichen.
00:32:29: Also das Göttliche in uns, aber letztlich zum jeder kann es nennen.
00:32:33: Wir möchten, dass das Universum Gott aller... also wie auch immer man's nennen möchte diesen Zugang.
00:32:44: Das war für mich so da ging meine Entwicklung nochmal.
00:32:49: Also er hats an Fahrt aufgenommen.
00:32:51: mal Tempo zugelegt und da haben sich auch die Beratung verändert.
00:32:55: Das ist zum Beispiel auch noch einmal, wenn ich das nochmal sagen darf, Katrin ... dass ich gemerkt habe in den Beratungen das was ich gelernt hab quasi an der Universität, an Techniken.
00:33:09: also ich hab ja dreieinhalb Jahre bei Analythikern in Berlin gelernt dass das alles schön und gut ist, dass es alles schöne Tools sind.
00:33:17: Also wir ballern uns ja auch zu mit psychologischen Podcasts die aus vielen Tools an die Hand geben!
00:33:24: Ich will sagen... Das ist alles nützlich.
00:33:27: Es ist überhaupt nicht, dass ich das abwerten möchte aber ich habe halt gemerkt in meinen Beratungen, ich komme eine Grenze und es ist sehr mühsam.
00:33:36: Aber ab dem Punkt wo es dann genau um diese Themen gibt Was ist dein größtes Potenzial?
00:33:42: Warum bist du da, was ist das gute Leben und wie ist deine Anbindung.
00:33:48: Wo bist Du angebunden, bist Du nach oben angebundet und wie geht's Dir damit?
00:33:54: Das war wirklich auch in den Beratungen plötzlich BAM!
00:33:58: Da ging eine Tür auf.
00:34:00: Deswegen bin ich so... Also merke ich auch dass es vielleicht noch mal in Zukunft kommt Auch alles was Coaching-therapeutisches Arbeiten anbelangt dass wir das nochmal besprechen, dass wir es noch mal öffnen.
00:34:13: Lasst uns noch diese Dimension...
00:34:18: wenn wir so offene Türen ein
00:34:22: mit reinnehmen.
00:34:24: Wie bist du denn draufgekommen auf die göttliche Anbindung?
00:34:30: Hast Du ein bestimmtes Buch gelesen, hast Du einen Podcast gehört, YouTube-Videos ... wie bist Du darauf gekommen?
00:34:38: oder ist das einfach wirklich?
00:34:39: Hast Dich für dich meditiert und da ist plötzlich was passiert.
00:34:44: Also ich glaube, dass bei mir da wirklich etwas schon ganz früh angelegt war.
00:34:48: Wirklich in der Kindheit weil ich gut beobachten konnte und mein Vater das sehr spirituelle Teil war.
00:34:55: also meine Mutter würde ich sagen die war der religiöse Teil die dann immer bei schwierigen Situationen lieber Gott hilft mich oder lieber Gott bewahre mich.
00:35:04: Das war so ihr Bereich und meinen Vater war eher der Typ der nachts auf dem Balkon stand und in den Sternenhimmel geschaut hat.
00:35:12: Und wenn ich dann so dazugekommen bin, so Papa was machst du da?
00:35:16: Dass er dann so fast pathetisch?
00:35:19: ja so schaut ihr das an.
00:35:22: Mein Kind!
00:35:24: So diese Dimension die hatte mein Vater.
00:35:27: also sowas ganz pathetisches so eine Ehrfurcht vor der Schöpfung, eine Eherfurchte vor dem Leben und diese Auseinandersetzung mit dem Sterben Das hatte er auch sehr früh.
00:35:37: Also der hat ja seinen Vater, da war er zehn ist ein Vater verstorben zu Hause Also im Beisein der Familie.
00:35:45: Das findet ja heute auch kaum mehr statt, also heute wird das Sterben ausgelagert.
00:35:49: Früher sind die Menschen daheim gestorben.
00:35:51: Da hat er das als Kind eben schon so mitbekommen...
00:35:55: Du warst dann bei der Mutter von deinem Vater?
00:36:00: Ja,
00:36:01: ganz genau!
00:36:04: Und ich glaube diesen Teil, also diesen spirituellen Teil oder diesen Zugang der dann aber lange verschütt war.
00:36:11: Also das habe ich als Kind so wahrgenommen und beobachtet.
00:36:14: Aber in meinem Alltag dann in der Jugend- und im jungen Erwachsenenalter... Ich war schon auf der Suche, aber es hat nicht wirklich gekriffen.
00:36:24: Das kam wirklich dann in die Hospizausbildung
00:36:27: nochmal
00:36:28: etwas später Und dann nochmal so richtig, erst als die Kinder immer älter wurden und langsam pflüge.
00:36:37: Diese Auseinandersetzung, dieses sich erinnern... Da gab es doch noch etwas!
00:36:43: Da ist doch noch was in mir,
00:36:45: das ich
00:36:45: gar nicht wirklich zugelassen habe, noch gar nicht angeschaut hab.
00:36:51: Ja, ich kenne das auch.
00:36:54: Ich habe das wirklich mal ganz stark erlebt wie eine ganz, ganz tiefe Sehnsucht.
00:37:00: Ja,
00:37:00: das ist ein schöner Begriff.
00:37:02: Sehnsucht?
00:37:04: Also so eine Sehmsucht nach Zuhause.
00:37:06: Weißt du, nach so irgendetwas wo ich ja sowieso drin bin sozusagen!
00:37:14: Aber so ne Sehtsucht die ganz tief da war und ich merke auch dass mich das immer noch berührt jetzt also... Das is wirklich etwas was meine Seele kennt und wo ich als Kind schon diese Anbindung gefühlt habe, weißt du?
00:37:35: Und ich hab das erst in der Kirche gesucht.
00:37:37: Ich hab das da aber nicht ... In der Kindheit und auch als Jugendliche hab ich es da gefunden.
00:37:47: Aber irgendwann war das wie... Da kamen so viele Fragen auf.
00:37:53: Da waren so viele Dinge irgendwie verdreht und nicht ... Wessel waren so, ja, da waren einfach unheimlich viele Fragen.
00:38:03: Und die konnten nicht beantwortet werden.
00:38:07: Und ab da hab ich mich auf die Suche gemacht.
00:38:10: Aber wie schön!
00:38:11: Und ich glaube, das ist auch ganz natürlich.
00:38:13: Also dass wir uns erstmal auf die Suche machen und uns ausprobieren also erst in der Kirche suchen oder in anderen Gemeinschaften, Gruppierungen... Also man viele finden es ja in andern als auch im Buddhismus oder eben auch im Yoga oder in bestimmten schamanischen Praxen.
00:38:30: Ich glaube das ist das was uns alle verbindet diese Sehnsucht und uns auf den Weg zu machen.
00:38:37: Ja da ist noch mehr in mir Und manche finden die Fragen dann beantwortet in den Weg, den sie einschlagen und manche brauchen eben länger.
00:38:47: Da sind wir immer beim Entwickeln ja, die brauchen einfach mehrere, sage ich mal Anläufe um zu merken ah das ist es auch nicht.
00:38:55: nein Die Kirche ist es Auch Nicht.
00:38:57: Ah Nein Yoga ist es nicht.
00:38:58: Ah Das ist ja so dass Wir uns an ausprobieren und Es Ist Aber Schön Dass Wir Uns Auf Den Weg Machen Das ist das Schöne.
00:39:10: Wenn Menschen dem nachgehen und letztlich den göttlichen Zugang suchen, weil ich glaube dass jeder Mensch der auf dem Weg es letztlich sich auch immer ein Stück näher kommt, auch dem Göttlichen immer ein Stück näherkommt.
00:39:24: Ja absolut!
00:39:25: Und was bedeutet das Göttliche?
00:39:27: Das Göttische ist ja letztendlich in uns selbst.
00:39:32: Genau wenn wir Mit unserem Kern eben wirklich verbinden, dann verbinden wir uns mit dem Göttlichen.
00:39:40: Also das ist meine Wahrnehmung und für mich ist es die Herzensstimme.
00:39:44: Für mich ist das... Ja, es gibt auch das Göttliche selbst, ne?
00:39:49: Es gibt so viele verschiedene Begriffe.
00:39:51: aber für mich is' das wirklich dieses Gefühl, wenn ich ganz tief meiner Herzungsstimme vertraue und dem auch folge.
00:40:02: und da Das ist jetzt richtig.
00:40:09: Und diesem Gefühl gehe ich nach und merke, dass sich das in meinem Leben sehr positiv verändert dadurch einfach auch, weißt du?
00:40:19: Ja, das sagst Du was ganz Wichtiges!
00:40:21: Also das war jetzt auch ein Punkt gebracht, was Du gesagt hast nämlich diese Suchen im Außen also nicht sondern dieses Erkennen es is ja in uns.
00:40:32: Also wir denken, das Göttliche finden wir eben im Außen.
00:40:37: Aber wie du sagst so schön, bis wir an diesen Punkt kommen und erkennen – Wir brauchen gar nicht im Außensuchen!
00:40:45: Es ist viel einfacher.
00:40:47: Wir müssen nur nach innen blicken.
00:40:50: Da ist
00:40:50: es.
00:40:52: Und jetzt meine liebe, du machst einen tollen Pop.
00:40:56: hab ich gesehen.
00:40:57: Ich habe mir auch schon einige Folgen angehört, die Folge wird dem K. Ray angehörts und ist ja ganz spannend irgendwie ... Ja!
00:41:05: Weil meine Schwester nur licht davon erzählt und sagte, kennst du den K.
00:41:09: Rey?
00:41:09: Und
00:41:10: ich hab irgendwo schon mal von dem gehört.
00:41:12: Dann hör ich mir genau diese Folge an.
00:41:16: Du fragst die Menschen ja auch, wie sind sie in die Welt gekommen?
00:41:21: Wie haben Sie sich dann weiterentwickelt?
00:41:25: Wie bist du dazu gekommen, einen Podcast zu machen und Menschen jetzt zu interviewen?
00:41:36: Also es war genau das was ich in meinen Beratungen eigentlich viele Jahre gemacht habe.
00:41:41: Man kommt in den Beratung irgendwann immer an dem Punkt dass man auch Biografiearbeit macht.
00:41:48: Wie bist du denn geworden?
00:41:49: Wie war das denn bei dir zu Hause, in der Familie einfach zu verstehen, welchen Mechanismen hat sich der diejenige denn aneignen müssen.
00:41:56: Mit welchen Mechanismen läuft der Mensch so durchs Leben und ... In der Familie?
00:42:01: wie gesagt habe ich schon erwähnt da hat's gedient.
00:42:04: aber wenn man dann draußen mit Menschen in Kontakt kommt ja aus anderen Systemen kommen andere Mechanismens ein Ja eingeübt haben Dann kommt es ja häufig tatsächlich zu Konflikten oder dass man Schwierigkeiten bekommt im Miteinander.
00:42:20: Und dann denkt man ja immer, der andere ist das Problem.
00:42:23: Ja also viele Paare die ich da sitzen habe, die sagen wenn er sich ändern würde so viel wird es mir besser gehen.
00:42:30: Also es geht ja darum zu verstehen wie bin ich geworden?
00:42:33: Das ist das was meine Arbeit in der Beratung eigentlich ausmacht.
00:42:39: und dann dachte Warum immer im verschlossenen Raum, einem geschlossene Raum?
00:42:45: Also das ist ja wieder das was in meiner Kindheit eigentlich ein Stück weit stattgefunden hat.
00:42:50: Nicht gesehen sehr einsames Arbeit.
00:42:54: Da habe ich letztlich in meinem Leben etwas wiederholt, was in meine Kindheit schon da war.
00:43:00: und dieser Wunsch dieses Durchbrechen... Das hat jetzt mal mit mir zu tun nicht im Ungesehenen in der Einsamkeit im Stillen zu agieren, sondern tatsächlich damit an die Öffentlichkeit zu gehen um mehr Menschen zu erreichen und vielleicht mehr Menschen inspirieren über sich selbst nachzudenken.
00:43:22: Das ist eigentlich mein Ansinnen also diese Fragen, die ich vielleicht so auch stelle, sich selbstzustellen Und alles ist ja in uns.
00:43:32: das heißt
00:43:34: Ich
00:43:34: hoffe so sehr, dass die Menschen dann auch Antworten in sich finden dazu was ihr Leben halt bereichert und befruchtet.
00:43:43: Und sie vielleicht auch inspiriert sich entwickeln zu wollen.
00:43:47: also die Bereitschaft.
00:43:49: Das ist das was ich immer sage.
00:43:51: Vielleicht durch das Hören des Podcasts und durch das Höhen wie Menschen geworden sind Lust darauf zu bekommen sich selbst auf den Weg zu machen Und sich diese Fragen zu stellen, wie bin ich geworden?
00:44:07: Warum bin ich hier und wo gehe ich
00:44:09: hin?".
00:44:10: Weil es gibt ja dieser Eingangsfrage.
00:44:12: Wie bist du in die Welt gekommen und wie möchtest du von dieser Welt gehen?
00:44:16: Genau.
00:44:17: Das sind sehr existenzielle Fragen.
00:44:19: Ja.
00:44:20: Und das verbindet uns alle.
00:44:21: also da kommt nochmal dieser Aspekt dazu dass ich mir wünsche, dass die Menschen dadurch inspiriert sind.
00:44:27: aber Ich möchte auch, dass sie Menschen sich verbunden fühlen weil alles betrifft Also so unterschiedlich auch die Lebensgeschichten sind, aber das verbindet uns alle.
00:44:38: Wir sind allen in diese Welt geworfen und wir gehen auch alle wieder aus dieser
00:44:42: Welt.".
00:44:44: Ja absolut!
00:44:46: Das ist so... ja ich finde es super interessant weil dieser Podcast hier der dient ja dazu oder so ist zu meines, also sowas was ich gedacht hatte.
00:45:01: Ich weiß nicht das müsst ihr jetzt noch mal sagen die lieben Zuhörerinnen und Zuhörer aber mir geht es darum sowieso Rollmodels vorzustellen weißt du?
00:45:09: Also Menschen die in ihrem Leben in Sackgassen geraten sind, die gemerkt haben ne da geht's irgendwie nicht weiter und die dann sich ja da ist irgendwas passiert Ja, es kann eine Krankheit sein.
00:45:29: Es kann auch sein dass ein Familienmitglied gestorben ist.
00:45:35: Manchmal ist das einfach nur einen Jobverlust was auch
00:45:38: immer und
00:45:40: dass es dann dazu kommt, dass der Mensch merkt ne also in diese Richtung will ich nicht mehr weiter aber ich weiß nicht so richtig wo lang und dann diesen Weg sucht.
00:45:50: Und diese Menschen interview ich einfach.
00:45:54: Um zu sehen, wo sind sie denn dann gelandet?
00:45:57: Ja und genau das für meine lieben Zuhörerinnen und Zuhörer so zu zeigen.
00:46:05: Guck mal!
00:46:05: Das geht es ist möglich du kannst deinem Herzen folgen.
00:46:08: Es ist alles möglich und es ist sogar wichtig weil deine Seele einfach danach ruft.
00:46:15: Also auch Menschen Mut zu machen ihren ganz eigenen Weg zu gehen?
00:46:19: Genau Da sind wir sehr ähnlich unterwegs.
00:46:26: Deswegen war das auch gleich so, als wir uns kennengelernt haben, dass wir gedacht haben Mensch es ist so schön und es schwingt so toll weil wir da tatsächlich auf dem selben Weg gehen ja also in die selbe Richtung schauen.
00:46:40: und das ist wirklich sehr berührend.
00:46:43: Und ich habe gemerkt, als ich das Interview mir angeguckt hab von dem K. Ray, dass das fast wie so eine kleine Therapie-Sitzung war
00:46:50: für ihn.
00:46:52: Das fand ich ganz spannend.
00:46:54: Fand ich ganz gespannt, dass er da auch nicht ausgewichend ist sondern... dir dann wirklich ganz ehrlich die Dinge erzählt hat.
00:47:04: Also eine ganz, ganz ehrliche Podcast-Folge wo er vielleicht selber nachher ganz erstaunt war?
00:47:13: Du nix!
00:47:14: Ja, weil ich das tatsächlich ganz oft erlebe.
00:47:16: Also das ist so berührend alleine durch diesen Podcast was ich so erlebe.
00:47:21: Es gibt ja auch immer ein Vorgespräch und dann nehmen wir das Interview auf und danach spreche ich ja auch wieder mit den Gästen wie es ihnen damit ergangen ist.
00:47:31: Es ist ja auch schwer also so persönlich sich zu öffnen So viele Menschen daran teilhaben zu lassen über den Schmerz oder über die Struggles, über die Kämpfe, die man hatte.
00:47:42: Das ist wirklich... Also meine Gäste berühren mich auch so und deswegen ist mir es immer wichtig zu sagen ich will dass ihr euch wohl fühlt bei mir.
00:47:51: das ist mir wirklich ein Herzensanliegen.
00:47:55: Mir geht es nicht so sehr darum kommt es gut an und gucken das viele Menschen sondern mir geht es darum primär der Gast soll sich wohlfühlen.
00:48:05: Und wenn wir damit Menschen erreichen und ihnen gut machen können, dann ist es für mich das Schönste was passieren kann durch den
00:48:12: Podcast.".
00:48:13: Da kann ich dir eine Geschichte erzählen.
00:48:15: also weil im Anschluss ja viele sagen, oh das habe ich noch nie erzählt oder oh da hab' ich noch nicht drüber nachgedacht!
00:48:24: Ich bin sicher dass ich das erzählen darf, weil mich das einfach sehr berührt hat.
00:48:28: Das war jetzt die Melina Preradovic, die ich interviewt hatte.
00:48:32: Die hat ja erzählt, dass sie ihre Bezugspersonen Ordensfrau war damals in ihrer Kindheit und mit der hatte sie auch regelmäßig Kontakt.
00:48:43: Auch als die da aus dem Internat dann schon weg war, immer wachsenden Alter, hatte sie den Kontakt zu ihr wiederhergestellt und die haben sich jedes Jahr getroffen und sie hat also diese Geschichte bei mir erzählt.
00:48:55: Und ein paar Tage später, als ich nochmal so Kontakt mit ihr hatte sagt sie mir du wirst es nicht glauben Sie ist gestern verstorben, als ich sie vom Bahnhof abholen sollte.
00:49:06: Und dann sagt die zu mir, Ist es nicht schön dass wir noch mal darüber reden konnten?
00:49:12: Und so Dinge passieren durch den Podcast, durch die Gespräche, die jetzt die Zuschauer nicht mehr gefunden haben.
00:49:19: Aber das ist etwas was mich unfassbar berührt Nicht nur für die Menschen, die da vielleicht eine Nutzen im Sinne von der Inspiration bekommen.
00:49:30: Aber auch für meine Gäste, dass sie etwas erleben was in ihrem Leben noch mal für eine Entwicklungsschub, eine Wende und Erkenntnis oder auch eine Verbindung herstellt.
00:49:45: Also insofern macht mit es wirklich große Freude.
00:49:49: Das ist
00:49:50: toll!
00:49:50: Ich
00:49:51: mach voll wieder mit Menschen.
00:49:52: Das ist ein Projekt, ich komm nicht drum rum und selbst in diesem Format, das schützt es für mich der Mensch!
00:50:00: Ja, ihr Liebensohren und Zürer, ich werd auf jeden Fall den
00:50:04: Podcast
00:50:04: von Anastasia hier verlinken und natürlich auch ihre Website.
00:50:09: Und zur Website wollte ich noch sagen, ich hab mir die natürlich angeschaut, fand sie total schön... ...und da hast du einen Colibri auf der Website.
00:50:19: Was hat es damit auf sich?
00:50:21: Ja, das ist tatsächlich dieses Symbol des Vorgays der frei ist und fliegt.
00:50:28: Und ich glaube dass uns allen Flügel verleiht wurde aber wir nutzen die nicht!
00:50:34: Dieser Kulibri dient als Symbol, dass wir alle unsere Flüge nutzen dürfen.
00:50:43: Der Kulibrier hat noch eine tiefere Bedeutung.
00:50:47: Also ich habe nämlich, ich mache sowieso Visionboard-Workshops.
00:50:51: Wie schön Katte!
00:50:52: Und ich mach mein selber, meinen Visionboard dann auch.
00:50:56: und auf dem Visionboard, ich glaube von zwanzig vierundzwanzig war das, hab' ich einen Colibri drauf geklebt und hab mir nicht da irgendwie was bei gedacht.
00:51:08: Aber
00:51:09: ich habe dann geguckt,
00:51:11: was bedeutet
00:51:12: das?
00:51:13: Und dann habe ich nachgeschaut und da steht es ist ein Symbol für den Boden des Lichts.
00:51:21: Schau mal!
00:51:22: Das wusste ich gar nicht – und das kommt jetzt noch dazu, dass ich keinen Spatz gewählt hab, sondern Kohlebruch.
00:51:29: Da siehst du mal, wie sich die Kinder fliegen.
00:51:34: Weil ich hab diesen Skolibri gesehen und dachte, oh ja.
00:51:37: Das passt doch so wunderbar!
00:51:39: Das ist ja fantastisch.
00:51:41: Oh wow...
00:51:45: Also you made my day.
00:51:46: Das habe ich jetzt heute den ganzen Tag begleitet.
00:51:50: Das hat mir den Tag jetzt wirklich versüßt.
00:51:53: zu unserem tollen Gespräch.
00:51:57: Ja es ist, was man hat glaube ich da unbewusst irgendwie eine Wahrnehmung dazu.
00:52:04: Ich bin davon überzeugt, dass es jetzt immer mehr Menschen gibt die in sich diese spüren.
00:52:10: Dass sie einfach dieser Aufgabe haben und Menschen an ihr Licht zu erinnern.
00:52:19: Und je mehr das sind desto besser ja?
00:52:24: Insofern ich wünsche dir für deine Arbeit nur das allerbeste und eine Riesenreichweite.
00:52:35: Und ein wunderbares Gelingen dafür, dass du ganz viele Menschen da unterstützt und begleitest.
00:52:45: Das wäre wunderbar!
00:52:46: Dass wir weiter in Kontakt bleiben, das würde ich mir auch wünschen.
00:52:50: Lieber Anastasia, wer weiß was sich daraus noch ergeben wird?
00:52:56: Bevor ich jetzt diesen wunderbaren Gespräch mit dir beende, möchte ich sehr gerne die noch eine Frage stellen.
00:53:02: Und zwar die Frage stelle ich allen meinen Podcast-Gästen.
00:53:07: Es ist manchmal ein bisschen schwierig sich das vorzustellen.
00:53:10: Ich versuche es richtig zu formulieren!
00:53:13: Also der Podcast heißt Herzwegweiser und er heißt einerseits Herzweg weiser weil wenn man seinem Herzensweg folgt dann wird man weiser so wie wir das jetzt auch bei dir erfahren haben und erlebt haben.
00:53:29: Und andererseits finde ich es so schön, weil das Herzwegweiser – wenn du das zusammen nimmst ist es ja wie ein Wegweiser.
00:53:36: Wenn du die jetzt vorstellst da steht ein Herzweg weiser im Wald oder in einer Weggabelung, wie auch immer du das vorstellest.
00:53:46: Es sind so Schilder angebracht an diesem Herzweg Weiser nach dem Motto «Da geht's lang!».
00:53:52: Was würde für dich auf diesen Schildern draufstehen.
00:53:59: Wie viele Schilder sind das dann?
00:54:01: Sagen wir mal drei!
00:54:05: Drei.
00:54:07: Lass mich einen ganz kurzen Augenblick in mich rein hören, wenn es drei Schilders sind, dann würde ich auf jeden Fall auf eins Liebe schreiben, der Liebe nach und auf das andere Leidenschaft, der Leidenschaft nach Und auf das dritte Schild, Mut.
00:54:34: Liebe, Leidenschaft
00:54:37: und Mut.
00:54:41: Das passt so gut!
00:54:43: Die Liebe ist das was dich irgendwo beflügelt wie wenn du sagst der Vogel oder diese Luft unter den Flügeln.
00:54:55: und die Leidenschaft ist dieser Antrieb in dir, den du gar nicht ... Du kannst gar nicht anders.
00:55:02: Und der Mut das ist das was so der Zweifel, der in uns ja auch ist, der damit überwunden wird.
00:55:15: Das wird ja ein spannender Weg!
00:55:20: So den Weg weisern?
00:55:24: Ja.
00:55:24: Wurz ein, zwei Sätze sagen weil ich mich auch ganz herzlich bedanken möchte für dein sein.
00:55:30: Für deine Arbeit!
00:55:32: Es ist so wundervoll.
00:55:34: und also all diese Wünsche die du ausgesprochen hast, die würde ich dir gerade auch... Also genau so wünsche ich mir es für dich dass du einfach an Reichweite gewinnst und die Menschen berührt werden?
00:55:46: Ich glaube auch das du die Gabe hast die Herzen zu berühren.
00:55:50: Und ja, ich wünsch dir einfach für dein Podcast auch das allerallerbeste.
00:55:53: Es ist so schön mit dir zu sprechen!
00:55:56: Danke!
00:55:58: Danke dir lieber Anastasia, das berührt mich sehr und
00:56:01: ...
00:56:03: Ich danke dir für dieses wunderbare Gespräch.
00:56:07: Und ihr lieben Zuhörerinnen und Zuhärer, ich danke euch fürs Zuhören und freue mich wenn ihr beim nächsten Mal wieder dabei seid.
00:56:16: Alles zu Anastasia werdet ihr den Shownutz finden.
00:56:20: Und
00:56:22: ja, für heute sage ich einfach alles alles Liebe.
00:56:24: Tschüss!
Neuer Kommentar